Zu viel körperliches Gewicht bedeutet meist auch,
dass wir zu viel seelischen Ballast mit uns herumtragen.

Manchmal im Leben gelangen wir an einen Punkt, an dem wir unzufrieden sind. Mit unserem Körper, oder mit unserem Leben. Meist hängt beides zusammen. Wir tragen physischen und psychischen Ballast mit uns, den wir einfach nicht loswerden können. Dabei finden wir häufig nicht die Zeit, auf unsere Bedürfnisse einzugehen, bzw. kennen wir sie oftmals nicht mehr. Dafür suchen wir uns Ersatzbefriedigungen. Dann „Essen wir die Sorgen in uns hinein“. Oder aber uns ist der „Appetit vergangen“, weil uns ein „Problem im Magen“ liegt. Hinter jedem dieser Sätze versteckt sich ein Stückchen Wahrheit. Doch meistens machen wir nur die stoffliche Nahrung verantwortlich für unser Aussehen. Wir erkennen nicht die versteckten Botschaften, warum wir nicht aufhören können zu essen, ohne Hunger zu haben. Oftmals stecken Stress, Unzufriedenheit, emotionale Blockaden oder Ängste dahinter. Für dieses moderne Problem müssen wir uns nicht schämen. Denn schon allein die Erkenntnis hilft uns, das Thema anzugehen. Und in dem Wort „Problem“ versteckt sich immer auch das Wort „Pro“ (für) und somit die Lösung „für“ das Problem.

Wir sollten uns daher vorab die Frage stellen, woher der Hunger kommt.
Welche Nährstoffe fehlen vielleicht nicht unserem Körper, sondern unserem Geist?

Jedes Kilo, das wir zu viel mit uns herumtragen, bedeutet auch einen seelischen Ballast.
Wenn wir seelischen Ballast abwerfen, werden wir auch körperlich Gewicht verlieren –
uns nicht nur leichter fühlen, sondern es auch werden.

Wenn wir nicht aufhören, unsere Krankheiten und Ängste zu füttern,
werden sie nicht verhungern können!
(Daniela Kögler)

 

Die Balance finden –
Gewicht & Gleichgewicht

Wir schaden unserem Körper mit destruktiven Diäten, weil wir denken in einem schlanken Körper wohnt ein zufriedener Geist. Dann kommt der Jo-Jo-Effekt. Wir verfallen in alte Essensmuster. Doch das wonach wir „hungern“ ist nicht immer mit Nahrung zu füllen. Gesundheitliche oder psychische Aspekte bringen wir oftmals nicht mit unserer Ernährung in Verbindung. Dafür gibt es ja Medikamente. Die aber oftmals nicht die Ursache bekämpfen. Das ist dann so, als würden wir uns jeden Tag den Ellenbogen stoßen und am Abend eincremen und bandagieren. Und am nächsten Tag stoßen wir uns wieder an. Wir sollten also endlich aufhören, uns zu “stoßen“. Körper, Geist und Seele müssen in Balance sein, damit das Wunderwerk Mensch nicht nur funktionieren, sondern mit sich im Einklang leben kann. Wenn wir geistig nicht richtig „konsumieren“, nehmen wir mehr stoffliche Nahrung zu uns als wir eigentlich brauchen. Gewicht & Gleichgewicht stimmen dann nicht mehr.

Essen & Emotionen

Unser Essverhalten hat immer etwas mit Emotionen zu tun. Wir lernen schon als Kinder, dass eine Kugel Eis Trost spenden kann, oder wir belohnt werden, wenn wir brav waren. Wenn wir erwachsen sind führen wir dieses Muster unbewusst fort.


Auch andere körperliche Signale ignorieren wir meistens. Bluthochdruck signalisiert beispielsweise nicht nur ein falsches Essverhalten, sondern zeigt uns, dass der Körper „unter Druck steht“. Es sollten also immer sowohl die physischen, als auch die psychischen Aspekte berücksichtigt werden. Erst wenn wir an der Psyche ansetzen, finden wir den Grund für unser physisches Problem (z.B. Übergewicht) und dann können wir alte Essensmuster durchbrechen. Auch negative Glaubenssätze, das falsche Umfeld, die falschen Zeitschriften und Sendungen im TV – alles hat mit Konsum zu tun, den es zu berücksichtigen gilt.

Was ist denn nun gesund und gibt mir ausreichend Energie?

Wenn wir die Ursachen erkannt haben, können wir die Balance wieder herstellen. Danach betrachten wir Essen als Energieaufnahme und nicht als Ersatzbefriedigung oder zum Stressabbau. Wir sollten essen, um unseren Körper gesund und fit zu halten. „Nährstoffe“ wie Liebe, Anerkennung, Ausgeglichenheit, Unabhängigkeit und Zufriedenheit können wir nicht über die Nahrung zu uns nehmen. Die müssen wir uns auf anderem Wege beschaffen.


Mehr findest du unter Coaching.

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