Die richtige Ernährung für Körper, Geist & Seele!

Zu viel körperliches Gewicht bedeutet meist auch,
dass wir zu viel seelischen Ballast mit uns herumtragen.

Heutzutage gibt es so viele Möglichkeiten sich zu ernähren: Vegetarisch, vegan, intermittierendes Fasten, Paleo, Low-Carb, Ketogen… usw.

Wir suchen nach einer Ernährung die „richtig“ ist. Im Endeffekt wollen wir häufig abnehmen und uns einfach fit fühlen und suchen die richtige Ernährungsweise hierfür. Aber was passiert, wenn wir einfach wieder mehr auf UNSEREN KÖRPER hören – und nicht auf vorgefertigte Ernährungsschematas? Was passiert, wenn wir uns wieder verbunden haben mit dem, was unser Körper wirklich braucht? Dann essen wir automatisch das, was uns guttut. So wie Kinder das noch intuitiv mahen. Sie hören noch auf ihren Körper. Wir hingegen sind schon konditioniert worden, dann zu essen, wenn es Zeit ist, den Teller leer zu essen. Oder aber zu essen, weil es vermeintlich gesund ist. Dabei sind häufig der Genuss und die Freude dabei verloren gegangen, sich gesund zu ernähren. Dafür genießen wir nur ungesundes Essen, wenn wir unserer „Seele“ etwas Gutes tun wollen.

Dann sind wir meist an einem Punkt angekommen, an dem wir unzufrieden sind. Mit unserem Körper, oder mit unserem Leben. Meist hängt beides zusammen. Wir tragen physischen und psychischen Ballast mit uns, den wir einfach nicht loswerden können. Dabei finden wir häufig nicht die Zeit, auf unsere Bedürfnisse einzugehen, bzw. kennen wir sie oftmals nicht mehr. Dafür suchen wir uns Ersatzbefriedigungen. Dann „Essen wir die Sorgen in uns hinein“. Oder aber uns ist der „Appetit vergangen“, weil uns ein „Problem im Magen“ liegt. Hinter jedem dieser Sätze versteckt sich ein Stückchen Wahrheit. Doch meistens machen wir nur die stoffliche Nahrung verantwortlich für unser Aussehen. Wir erkennen nicht die versteckten Botschaften, warum wir nicht aufhören können zu essen, ohne Hunger zu haben. Oftmals stecken Stress, Unzufriedenheit, emotionale Blockaden oder Ängste dahinter. Für dieses moderne Problem müssen wir uns nicht schämen. Denn schon allein die Erkenntnis hilft uns, das Thema anzugehen.

Das Schöne ist, dass die Medaille immer zwei Seiten hat.  Die Kehrseite ist das emotionale Essen, mit dem wir einfach nicht aufhören können. Aber auf der anderen Seite verbirgt sich ein Schatz. Denn wenn wir aus emotionalen Gründen essen, dann haben wir Gefühle, die wir einfach nur nicht gelernt haben anders zu verarbeiten. Aber immerhin haben wir Gefühle. Und das ist etwas Wunderbares. Auch wenn es zunächst unlogisch klingen mag, weil es ja wohl keine schönen Emotionen sein können, wenn wir Sorgen in uns reinfressen. Aber nur wer den Kummer oder den Schmerz spüren kann, kann auch Freude und Liebe empfinden. Deswegen sollten wir zunächst dankbar dafür sein. Denn sehr rationale, gefühlskalte Menschen haben auch keine Probleme mit der Nahrungsaufnahme. Denn eigentlich ist sie – wenn wir es nüchtern betrachten doch nur Baumaterial für unseren Körper. Aber als fühlender Mensch mit Emotionen sieht das häufig anders aus. Das unterscheidet uns von allen anderen Lebewesen. Denn Tiere beispielsweise würden nicht aus emotionalen Gründen essen. Eben weil sie auch nicht so viel Gefühle wie wir zu verarbeiten haben. Und diese Erkenntnis ist eine gute Basis, um unsere Ernährung und Emotionen zu sortieren, um sie micht mehr zu kompensieren.

Was ist eigentlich alles Nahrung?

Nicht nur Essen ist Nahrung. Auch unsere Haut „isst“. Nämlich das was wir auf sie cremen. Doch es geht noch weiter. Mit jedem Atemzug führen wir Luft zu uns. Das ist auch eine Art von Konsum und wir nehmen auch. hier Sauerstoff auf, der in jede Zelle unseres Körpers gelangt. Auch Gedanken, Gespräche oder was wir lesen oder uns ansehen ist eine Art von Konsum und muss von unserem System verarbeitet werden. Es vergeht also keine Sekunde, in der wir nicht konsumieren.

Wir können nicht nicht konsumieren.

Die Balance finden –
Gewicht & Gleichgewicht

Wir schaden unserem Körper mit destruktiven Diäten, weil wir denken in einem schlanken Körper wohnt ein zufriedener Geist. Dann kommt der Jo-Jo-Effekt. Wir verfallen in alte Essensmuster. Doch das wonach wir „hungern“ ist nicht immer mit Nahrung zu füllen. Gesundheitliche oder psychische Aspekte bringen wir oftmals nicht mit unserer Ernährung in Verbindung. Dafür gibt es ja Medikamente. Die aber oftmals nicht die Ursache bekämpfen. Das ist dann so, als würden wir uns jeden Tag den Ellenbogen stoßen und am Abend eincremen und bandagieren. Und am nächsten Tag stoßen wir uns wieder an. Wir sollten also endlich aufhören, uns zu “stoßen“. Körper, Geist und Seele müssen in Balance sein, damit das Wunderwerk Mensch nicht nur funktionieren, sondern mit sich im Einklang leben kann. Wenn wir geistig nicht richtig „konsumieren“, nehmen wir mehr stoffliche Nahrung zu uns als wir eigentlich brauchen. Gewicht & Gleichgewicht stimmen dann nicht mehr.

Essen & Emotionen

Unser Essverhalten hat immer etwas mit Emotionen zu tun. Wir lernen schon als Kinder, dass eine Kugel Eis Trost spenden kann, oder wir belohnt werden, wenn wir brav waren. Wenn wir erwachsen sind führen wir dieses Muster unbewusst fort.


Auch andere körperliche Signale ignorieren wir meistens. Bluthochdruck signalisiert beispielsweise nicht nur ein falsches Essverhalten, sondern zeigt uns, dass der Körper „unter Druck steht“. Es sollten also immer sowohl die physischen, als auch die psychischen Aspekte berücksichtigt werden. Erst wenn wir an der Psyche ansetzen, finden wir den Grund für unser physisches Problem (z.B. Übergewicht) und dann können wir alte Essensmuster durchbrechen. Auch negative Glaubenssätze, das falsche Umfeld, die falschen Zeitschriften und Sendungen im TV – alles hat mit Konsum zu tun, den es zu berücksichtigen gilt.

Was ist denn nun gesund und gibt mir ausreichend Energie?

Wenn wir die Ursachen erkannt haben, können wir die Balance wieder herstellen. Danach betrachten wir Essen als Energieaufnahme und nicht als Ersatzbefriedigung oder zum Stressabbau. Wir sollten essen, um unseren Körper gesund und fit zu halten. „Nährstoffe“ wie Liebe, Anerkennung, Ausgeglichenheit, Unabhängigkeit und Zufriedenheit können wir nicht über die Nahrung zu uns nehmen. Die müssen wir uns auf anderem Wege beschaffen.

Archive

© 2019 All rights reserved by Daniela Kögler