DER MENSCH IST NICHT NUR DER KÖRPER…

Wir leben in einer materiellen (exoterischen) und spirituellen (esoterischen) Welt, in der Gedanken und Gefühle zu Materie werden. Erst wenn Geist und Seele in Balance sind, dann ist es auch die Materie (unser Körper und unser Umfeld). Um äußere, sprich sichtbare Veränderungen herbeiführen zu können, sollten  wir demnach sowohl unser Denken, als auch unser Fühlen ändern. Erst wenn alle drei Anteile in uns Beachtung finden und gleichermaßen genährt werden, fühlen wir uns nicht nur „voll“ – sondern „vollkommen“. Dann können wir ein Leben führen, das uns nicht nur „füllt“, sondern auch „erfüllt“.

„Wenn unser Leben in Balance ist, sind es auch unsere Hormone. Und wenn unsere Hormone in Balance sind, ist es auch unser Leben. Wir werden zu dem – was wir essen, denken und fühlen.“

>> Auf diesen 3 Ebenen wird gearbeitet <<

Die nachfolgende Tabelle zeigt die drei Bereiche, die es zu nähren gilt. Sie bedingen sich gegenseitig und sind voneinander abhängig. Wenn wir auf allen Ebenen Körper, Geist & Seele arbeiten, erzielen wir nicht nur die äußeren, sichtbaren Erfolge, sondern lösen zugleich das auf, was dahinter steckt. Geht es um das Thema Gewicht zu verlieren, macht uns der reine Verlust der Kilos am Ende nicht zufriedener. Wenn man jedoch das auflöst, was dahinter steckt, werden wir zugleich auch den seelischen Ballast los. Und das hilft uns, einen anhaltenden körperlichen, geistigen & seelischen Erfolg zu erzielen.

Das Gleich’gewicht dieser 3 Standpfeiler ist von elementarer Bedeutung für die körperliche, geistige und emotionale Gesundheit.

>> Eine Ursache und die Auswirkung <<

Nachfolgend eine Beschreibung vom Prinzip „Ursache-Wirkung“. Jedes körperliche Problem hat ihren Ursprung auf den Ebenen: Geist & Seele. Es sollte dort angesehen und gelöst werden, damit die nach Außen sichtbare – die bewusste Ursache behoben werden kann.

Zur Veranschaulichung und Erklärung der Tabelle möchte ich ein kleines Beispiel aufführen: Zielsetzung wäre es Gewicht zu verlieren, um „leichter durch´s Leben gehen zu können“. Denn meist tragen wir den Ballast nicht nur äußerlich mit uns herum, sondern auch innerlich (emotional). Wir wissen, dass jede Auswirkung (in diesem Fall das Übergewicht) einer Ursache zugrunde liegen muss (Prinzip: Ursache und Wirkung). Das Ergebnis soll sich zwar auf der körperlichen Ebene zeigen, doch meist fühlt man sich auch emotional belastet. Doch geben wir die Schuld für dieses Empfinden dem Übergewicht. Es sei zu beachten, dass hinter jedem körperlichen „Überkonsum“ – egal ob es zu viel Alkohol, Essen, Zigaretten, Sport oder Arbeit ist, eine weggesperrte Emotion (Wut, Trauer, Aggression) liegt – die sich zwar körperlich zeigt, aber hier eben nicht ihren Ursprung hat.

Es muss also gleichzeitig einen Nährstoffmangel auf der nicht-körperlichen Ebene geben, den wir unbewusst versuchen körperlich zu kompensieren – was aber nicht funktioniert.

Zunächst lassen sich aus der „überschüssigen Nahrung“ die wir zu uns nehmen wichtige Rückschlüsse ziehen, was uns fehlen, bzw. was die Ursache sein könnte (z.B. zu viel Zucker = fehlende „Süße“ im Leben; zu viel Milchprodukte = fehlende Liebe/Mutterliebe). Um die äußere Veränderung herbeiführen zu können, muss etwas sichtbar auf der körperlichen Ebene angepasst werden (gesündere Ernährung, Bewegung, Atmung..). Aber zugleich sollte nachgesehen werden, was die Ursachen auf der geistigen Ebene (psychologische Ursache) und auf der unbewussten Seelenebene (Herz) ist. Wenn wir uns die Liebe geben die wir brauchen, kompensieren wir diesen Nährstoff nicht mehr in Form von physischer Nahrung (Milchprodukte). Die Ursache auf der geistigen Ebene wäre ein traumatisches Erlebnis, das aufgelöst werden möchte. Auf der Seelenebene wurde das Gefühl, welches hinter dieser negativen Emotion steckt auf der Herzebene abgespeichert. Dies gilt es zu befreien (Herzöffnung). Deshalb ist es so wichtig auf allen Ebenen zu arbeiten. Denn häufig kennen wir das Problem (traumatisches Ereignis.), aber wir können das Muster nicht durchbrechen, weil die Emotion (Trauer, Wut, Aggression), die wir weggesperrt haben noch immer unsere Herzebene blockiert. Und wie schon beschrieben wissen wir ja, wie sich eine Blockade dort auf unser Leben auswirkt. (Verschlossene Herzen lassen keine Liebe hinein und können nicht richtig lieben. Wie ein verschlossener Mund, der keine Nahrung aufnehmen kann.)

Die Auswirkung ist immer körperlich. Aber die Ursache kann nicht auf der körperlichenen Ebene gelöst werden. Das sieht man schön am Extrembeispiel einer Essstörung. Egal ob zu viel gegessen, zu wenig, oder ob einfach nur über den Hunger hinaus konsumiert wird. Auf der körperlich bewussten Ebene wissen wir, was das Problem ist. Der Verstand weiß, was zu ändern wäre. (Weniger essen, nicht erbrechen nach dem Essen, gesünder essen usw…). Nur reicht uns das Wissen hier nicht, weil das Problem aus dem Unterbewusstsein kommt und sich im Bewusstsein sichtbar macht.

Emotionen beeinflussen unser Essverhalten und unser Essverhalten beeinflusst unsere Emotionen.

Das Beispiel lässt sich wie folgt zusammenfassen:

  1. Auswirkung: Körperliches Übergewicht
  2. Ziel: Gewicht verlieren / seelischen Ballast abwerfen
  3. Ursache: Abgespaltenes, negatives Gefühl, das uns emotional blockiert.
  4. Auswirkung: Verschluss des Herzens und somit Unterversorgung (Mangelernährung) auf der Herzebene, die wir körperlich zu kompensieren versuchen. Fehlender Nährstoff: Liebe
  5. Recherche Ursache auf geistiger Ebene -> Traumatisches Erlebnis, das dieses negative Gefühl (Emotion) hat entstehen lassen.
  6. Herzöffnung + Erlösung der negativen Gefühle. Somit ist die wahre Ursache für die Auswirkung (Überkonsum auf der körperlicher Ebene) gelöst und das Essverhalten kann geändert werden.


Häufig geben wir aber auch der Falschen Ursache (z.B. unserem Partner, unseren Mitmenschen, den Eltern, dem Beruf) die Schuld. Hier gilt es immer in die Selbstverantwortung zu gehen. Denn das „Urproblem“ liegt immer in der Person selbst verborgen. Menschen triggern uns von außen, um es hervorzuholen. Dann assoziieren wir das Gefühl mit der Person oder der Situation. Aber negative Gefühle werden uns niemals von außen „eingepflanzt“. Sie haben immer den Ursprung in uns.

>> Die 3 Grundpersönlichkeiten <<

Ein Übergewicht in einem Bereich bedeutet ein Untergewicht an einer anderen Stelle. Diese Inbalance spiegelt sich in verschiedenen Persönlichkeitstypen wider. Wenn wir alle Anteile in uns nicht gleichermaßen nähren, bekommt einer davon „Übergewicht“ und die anderen beiden sind dafür unterversorgt. Unser Leben kommt ins Gleichgewicht, wenn alle Anteile in uns ausgewogen genährt werden.
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– Typ 1 –

Übergewicht im körperlichen Bewusstsein (Körper) = zu wenig im „Herz“

Diese Person macht ihre Zufriedenheit von körperlichen Erfolgen wie Aussehen, Figur, Kleidung oder Sport abhängig.
Häufig wird versucht im Außen zu ändern, was innerlich fehlt. (z.B. Gewichtskontrolle, Schönheitsoperationen, Essstörungen, Putzzwang)

Typische Glaubenssätze dieser Menschen lauten:

„Ich bin nicht liebenswert, weil ich zu dick bin.“
„Ich bin nicht schön, wenn ich ungeschminkt bin.“
„Ich bin unzufrieden, weil ich mein Essverhalten nicht unter Kontrolle habe.“

Verwechslung Liebe mit körperlichen Erfolgen. Erst wenn man schlank ist oder ein bestimmtes Aussehen hat, kann man geliebt werden. Mangelnde Selbstliebe. Mit sich selbst häufig am strengsten.

Dieser Typ Mensch sucht Heilung/Energie in Form von Nahrung.

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– Typ 2 –

Übergewicht von geistigem Bewusstsein (Kopf) = zu wenig im „Herz“

Zufriedenheit wird im Außen gesucht und von Mitmenschen abhängig gemacht. Es stehen sichtbare/materielle Erfolge im Vordergrund. Fehlende Eigenverantwortung: „Andere sind immer Schuld.“ Hunger nach Macht und Anerkennung. (Narzissmus)

Diese Menschen stehen unter ständigem Leistungsdruck und sind auf der Suche nach Anerkennung.
Die Fokussierung auf den Kopf überlastet das System. (Mögliche Folgen: Kopfschmerzen, Burn-out, Schlaganfall).
Ist ein Mensch zu sehr auf die Kopfebene fixiert, ist er somit automatisch zu wenig auf der Herzebene. (Mögliche Folgen: Bluthochdruck, Herzinfarkt). Der Körper stellt irgendwann ab, was überlastet ist (Kopf, Nervensystem) – oder nicht benötigt wird (Herz).

Typische Glaubenssätze dieser Menschen lauten:

„Wenn ich erfolgreich bin, werde ich glücklich sein.“
„Mein Partner hat Schuld daran, dass es mir schlecht geht.“
„Finanzielle Absicherung und Anerkennung machen mich glücklich.“

Liebe ist Kontrolle, Abhängigkeit, Manipulation, Unterdrückung, Erfolg. Suche nach Liebe im Außen, bei Mitmenschen. Mangelnde Selbstliebe. Partnerschaften sind meist Co-Abhängigkeiten. Jedoch ist es dieser Person oft nicht bewusst, weil sie denkt sie hätte alles unter Kontrolle und sei der stärkere Part.

Dieser Typ Mensch sucht Heilung/Energie in Form von Erfolg oder nimmt Energie von  Mitmenschen / vom Partner.

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– Typ 3 –

Übergewicht im Unterbewusstsein (spirituell) = zu wenig im „Kopf“

Zufriedenheit wird im Inneren (Unterbewusstsein) gesucht. Verlust der weltlichen Realität. Mangel an Umsetzungs-/ & Durchsetzungskraft können die Folge sein. Ablehnung von materiellen Dingen/Besitz und „schlechten menschlichen Eigenarten“ (z.B. Erfolg). Oftmals wird die eigene Verantwortung an eine höhere Macht abgegeben.
Daraus ergibt sich eine fehlende Zielsetzung, sowie mangelnde strategische Denkweise.

Typische Glaubenssätze dieser Menschen lauten:

„Das Universum/Gott wird es für mich machen.“
„Alles wird sich fügen.“
„Es kommt wie es kommen soll.“

Diese Menschen können bedingungslose Liebe sich und anderen gegenüber fühlen. Liebe ist nicht an Erwartungen oder Leistungen geknüpft. Auch wird sie nicht abhängig von anderen Menschen gemacht. Alles wird geliebt und angenommen, wie es ist. Natur, Menschen, Situationen.

Suchen Heilung und Antworten in der Spiritualität.

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Ziel sollte es sein, ein Gleichgewicht dieser Anteile herzustellen und ich Balance zu bringen.
Keiner der Komponenten ist schlecht, wenn er in Harmonie zum Rest gebracht wird.
Wenn ich in die Hand nehme, was ich beeinflussen kann und den Rest fügen lasse, dann ist das Leben im Fluss.

Die folgende Tabelle gibt Aufschluss, wie sich eine „einseitige Ernährung“ der drei Bereiche sichtbar machen kann:

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