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Daniela Kögler

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Der Modesophismus

Der Modesophismus

Männer, Mode, Manipulationen…

Am Anfang steht der Trend! Und eines ist gewiss: Im Gegensatz zu den Männern schläft er nicht.
Und er kann weder zu früh, noch zu spät kommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich habe ein wenig recherchiert, was gerade so in Mode ist. Die guten News lauten: Beinahe alles!
Das zieht aber auch gleich die schlechte Nachricht mit sich. Da es uns Frauen die Entscheidungen nicht wirklich einfacher macht. Denn wie lassen sich ‚Spitze, Blumen, Neon, Nieten, Animal- und Tropenprints, Streifen, Muster-Mix, Metall, Pailetten, Schwarz-Weiß, Nude-Töne und transparente Oberteile…‘ am besten stilvoll miteinander kombinieren?

Marken kann man sich kaufen. Geschmack und Männer nicht. Einen guten Männer- und Modegeschmack übrigens auch nicht. Geschmäcker sind da auch einfach zu verschieden.
Und deswegen sollte man Trends auch niemals zu ernst nehmen. Denn sie sind keine treuen Begleiter. Sie kommen und gehen. Und oftmals sind sie nur eine kurze Sommeraffäre.
Oder du siehst ihn plötzlich an einer anderen und stellst fest, dass er ihr viel besser steht als dir.
Die Rede ist hier natürlich noch vom Trend. Denn wenn die persönliche Note fehlt, dann kann das sehr leicht passieren.

Ich für meinen Teil stelle fest, dass ich mich in der Vergangenheit zu stark habe manipulieren lassen. Gut, dass ich meine Schlaghosen entsorgt habe, finde ich nicht schlimm. Auch wenn
sie bald wieder modern sind, werde ich mich gegen diesen Trend weigern. Sehe ich da etwa
erste Erfolge in meiner persönlichen Stilfindung und modischen Charakterbildung? Chapeau!
Wobei ich damals ähnlich über Leggins schwadroniert habe. Und jetzt trage ich sie auch.
Nun ja, es gibt eben doch nicht immer nur schwarz-weiß am Modehimmel.

„Es tut mir leid: Was ich sage, ist nur gültig, wenn ich es gerade sage.“
(
Karl Lagerfeld)

Man findet eben auch einfach für alles ein passendes Zitat.
Meine ganz persönliche Meinung dazu: „Ich male mir die Welt, wie sie mir gefällt!“

Geschmack kann sich ändern. Der Charakter nicht. Wobei Mode durchaus einiges über den Charakter aussagen kann. Wenn sich ein Mann nicht von seinem Dekoschal trennen möchte, obwohl ihm schon die Schweißperlen auf der Stirn stehen, dann stellt er die Mode über sein eigenes Wohlbefinden und signalisiert damit, dass ihm seine Außenwirkung wichtiger ist. Dieses oberflächliche Verhalten gewährt trotz verdecktem Ausschnitt manchmal tiefe Einblicke. Aber was mischen sich da eigentlich immer die Männer in meine Modeanalysen ein?

How ever. Wir sollten uns nicht manipulieren oder was ‚aufschwatzen‘ lassen.
Denn im Endeffekt müssen wir uns wohlfühlen mit dem was uns bedeckt und zudeckt. 8-)
Also lasst uns nicht immer warten und uns vorschreiben, was wir tragen sollten.
Denn was man nur kauft, um damit im Trend zu liegen, wird nicht allzu lange Beständigkeit im Kleiderschrank haben.

Lasst uns experimentieren. Aber lasst uns dabei eine Sache nicht vergessen:
„Eleganz heißt nicht, ins Auge zu fallen, sondern im Gedächtnis zu bleiben.“
(Giorgio Armani)

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