WOHLFÜHLEN IM KÖRPER UND IM LEBEN DURCH 
BEWUSSTE & UNTERBEWUSSTE ERNÄHRUNG

Wer sich wohl’fühlen möchte, muss sich gut’fühlen. Körper, Geist & Gefühle hängen zusammen. Als ganzheitliche Ernährungsberaterin verbinde ich körperliche Nahrung mit geistiger und emotionaler. Indem ich nicht nur körperliche Ernährungstipps gebe, sondern auch mental & psychologisch in die Tiefe gehe. Zudem helfe ich dabei, Zugang zum Unterbewusstsein und somit zu den Gefühlen zu erlangen. Denn erst, wenn wir uns mit den Bedürfnissen und Gefühlen verbunden haben, sind wir in der Lage, glücklich als Mensch zu leben. Und nicht nur wie eine Maschine zu funktionieren.

Erst wenn unsere Hormone in Balance sind, ist es unser Leben.
Und erst wenn unser Leben in Balance ist, sind es unsere Hormone.

Hormone sind die eigentlichen Chefs im Körper. Um diese bilden zu können, benötigen sie entsprechendes Material aus der körperlichen Nahrung, der mentalen Einstellung und einer Anbindung zu den Emotionen. Ich erfasse den Menschen als Wesen mit Körper, Kopf & Gefühl. 

 – DIE ERNÄHRUNGSPYRAMIDE AUS MEINER SICHT –

 
Wir sollten uns nicht nur bewusst, sondern auch unterbewusst ernähren.
Denn wir werden zu dem – was wir essen, denken und fühlen.
 
Seit wir uns mit Epigenetik beschäftigen – wissen wir, dass wir unsere Gene mit der richtigen Ernährung verändern und sogar erblich bedingte Krankheiten dadurch deaktivieren können. „Du bist, was du isst.“ – heißt es so schön. Auch wissen wir, dass wir uns durch die Kraft der Gedanken heilen können (Placebo-Effekt). Doch auch Hormone (Gefühle) haben einen enormen Einfluss auf unseren Körper und auf unser Leben. Sie sind an allen Prozessen beteiligt. Sowohl an körperlichen, als auch an psychischen. Arbeitet das endokrine System nicht einwandfrei, können wir uns zwar von außen Dinge zuführen, die uns einen kurzen Moment lang „glücklich“ machen, weil wir so  Glückshormone von außen zuführen (Schokolade, Erfolge, Alkohol, Sport, Arbeit…). Aber langfristig gesehen können wir erst ein erfülltes Leben führen, wenn unser „Glückssystem“ selbstständig arbeitet und diese Hormone in uns produziert. Das ist heutzutage gar nicht so einfach, weil bei beinahe jedem Menschen der Hormonhaushalt aus dem Gleichgewicht geraten ist. Das hat nicht nur körperliche Folgen, sondern auch psychische. Fehlender Antrieb, Unzufriedenheit, selbstzerstörerisches Verhalten wie ein ungesundes Essverhalten, Sucht, Burn-Out… Manchmal fühlen wir uns ausgebrannt, oder wir fühlen gar nichts mehr. Dann zweifeln wir an uns und unserem Leben. Suchen Hilfe in Nahrungsergänzungsmitteln oder bei Menschen die uns helfen sollen. In Wahrheit haben wir uns einfach nicht bewusst & unterbewusst ausgwogen ernährt.
– BEWUSSTE & UNTERBEWUSSTE ERNÄHRUNG –
Diese drei Bausteine und Anteile gehören zusammen und bedingen sich gegenseitig. Eine bewusste, gesunde Ernährung braucht unser Körper nicht nur um Hormone bilden zu können um positive Gefühle möglich zu machen. Einen ausgeglichenen Hormon- und Gefühlshaushalt haben wir erst dann, wenn wir uns mental gestärkt haben. Der Körper ist im Gleichgewicht, wenn die Hormone und Gedanken es sind. Und andersrum genauso. Denn wir werden eben nicht nur zu dem was wir essen, sondern auch zu dem was wir denken und fühlen.
WELCHE NAHRUNG BENÖTIGEN WIR UM GLÜCKLICH UND GESUND ZU SEIN?
Täglich sollten wir uns bewusst körperlich mit der richtigen Nahrung „füllen“. Aber auch unterbewusst mit positiven Gedanken & Gefühlen „erfüllen“. Eine gesunde, ausgewogene Ernährung berücksichtig alle drei Bereiche. Denn sie bedingen sich gegenseitig. Um glücklich zu sein, benötigt es banal gesagt Glückshormone. Die gibt es aber nicht als Nahrungsergänzungsmittel zu kaufen. Auch werden sie nicht nur durch Tätigkeiten in uns ausgelöst. Sie benötigen u.A auch Mineralstoffe, Vitamine und essentielle Fett- & Aminosäuren (Eiweiße). Doch um an Glücksgefühle zu gelangen müssen zum einen wieder eines: Fühlen!
Und zum anderen „alte Gefühle“ rauswerfen. Heutzutage sind wir meist auf der Gefühlsebene blockiert und dafür bis oben hin voll mit Stresshormonen. Denn wenn wir Situationen ausgesetzt sind, die diese in uns erzeugen, sind sie nicht einfach weg, nachdem sie ausgeschüttet wurden. Sie speichern sich im Körper ab und belasten uns emotional & körperlich. Das ist heutzutage kein Wunder, weil wir ständig Stressoren ausgesetzt sind. Diese Faktoren bringen unseren Hormonhaushalt durcheinander genau wie die falsche Ernährung das tut. Stehen wir unter Stress, ernähren wir uns auch meist ungesünder. Oder konsumieren, ohne Hunger zu haben. Ein Teufelskreis.
„Überlebensmodus“ vs. „Lebensmodus“
Schlechtes Essen ist Stress für unseren Körper, genau wie gewisse Situationen, denen wir ausgesetzt sind. Das kann unser Stress sein, der Stress der anderen (Mitmenschen oder der, den wir über tierische Produkte zu uns nehmen). Meist haben wir haben ihn auch schon in unseren Zellen als Information abgespeichert, quasi vererbt bekommen. Denn die Generationen vor uns befanden sich alle mehr im „Überlebensmodus“ statt im „Lebensmodus. Nach dem Krieg lagen die Prioritäten auf lernen, leisten, Geld verdienen, absichern, technoloigischer Fortschritt… Wirtschaftlicher Erfolg wurde nicht nur in Deutschland selbst groß geschrieben, sondern steckt in jedem einzelnen von uns in unseren Genen. Alles was in und aus uns Stess erzeugt ist Gift für uns. Der Krieg ist lange vorbei, aber unsere Körper sind noch  „kampfbereit“ und schütten Stresshormone aus. Deswegen leben wir oftmals mit einem inneren Druck, den wir nicht immer verstehen. Wenn dann noch unser eigener Stress dazu kommt ist es kaum verwunderlich, dass es irgendwann zu viel wird und unser Körper und die Psyche streiken. Die ältere Generation würde sagen: „Die Menschen heute halten ja gar nichts mehr aus.“ Körperlich müssen wir mit Sicherheit weniger aushalten. Aber der emotionale und psychische Druck steigen mehr und mehr. Doch es liegt an uns, diese „alten Informationen“ aus unseren Zellen zu nehmen, um wieder in den „Lebensmodus“ wechseln zu können. Der äußere Kampf ist vorbei und der innere darf nun enden.
Woraus besteht unser Körper?
Wir bestehen aus mehr als 100 Billionen Körperzellen. Sie sind unsere Arbeiter. Je mehr von ihnen noch ihre Arbeit verrichten können, umso gesünder und vitaler fühlen wir uns. In Laufe der Jahre sterben immer mehr unserer Arbeiter ab. Denn wir werfen ihnen ständig und häufig unkontrolliert Baumaterial hin und erwarten, dass sie uns daraus einen gesunden Körper & Geist bauen. Doch zum einen wissen wir gar nicht wirklich, was unser Körper genau braucht, bzw. wie er funktioniert. Wir essen oftmals nur aus Lust, aus Frust, oder weil es schmeckt und machen uns keine Gedanken, was unser System alles damit zu tun hat. Auch diese „unnötige Arbeit“, die unser Körper verrichten muss, bedeutet Stress für uns. Meistens kauen wir nicht mal mehr richtig. Immer mehr unserer Zellen bekommen ein Burn-out, sprich sogenannte „Alterserscheinungen“. Häufig können sie durch eine ausgewogene Ernährung um einiges gemildert oder sogar rückgängig gemacht werden. Doch dazu müssen wir verstehen, wie unser Körper funktioniert, was er benötigt, damit er Energie produzieren kann, wie er arbeitet und welche Nährstoffe uns nicht so geläufig sind. Auch besteht zwar unsere „körperliche Basis“ aus den Grundbaumaterialien (Makronährstoffen) „Eiweiße, Kohlenhydrate & Fett“. Aber es werden noch viele weitere Stoffe und Arbeiter benötigt, die nicht nur zum Immunaufbau (Feindabwehr), sondern zu vielen lebenswichtigen Maßnahmen beitragen. Wenn wir gute Bauherren für unseren Körper und unser Leben werden wollen, sollten wir ihn, sprich uns ein bisschen verstehen lernen.
Beispiel Knochenaufbau: Das Grundmaterial ist Kalzium. Der Knochen besteht zu 99% aus diesem Material. Doch das verbaut sich nicht von allein in der Zelle. An der Knochengesundheit beteiligt sind: Mineralstoffe wie: Calcium, Magnesium, Phosphor & Kalium. Vitamine wie C, D & K. Unter anderem das Hormon Progesteron. Aber auch Spurenelemente wie: Silicium, Zink, Kupfer & Mangan. Baut sich der Knochen also ab, fehlen ihm nicht automatisch nur Baumaterial (Calcium),  sondern auch Bauarbeiter, die das Calcium zur Zelle tragen (Vitamin D), Stoffe, die diese Träger aktivieren (Magnesium – indem es Vitamin D in das aktive D3 umwandelt) oder Hormone die den Aufbau regeln und unterstützen. Auch sekundäre Pflanzenstoffe sind sehr wichtig für unser Immunsystem, für die Verdauung, zum Schutz vor Bakterien und Pilzen usw.
Woraus besteht unsere Psyche?
Unsere Gedanken, sprich unsere Psyche besteht aus dem, was wir an Erfahrungen und Wissen gesammelt haben. Wenn wir das anwenden, kann es uns im Leben weiterhelfen. Ebenso, wenn wir aus „Fehlern“ lernen. Wenn wir aber aus negativen Erfahrungen destruktive Glaubenssätze gebildet haben, dann schaden wir uns , unserem Körper und unserem Leben und blockieren uns geistig und emotional. Verdrängte Gefühle oder Anteile in uns suchen sich einen Weg in unser Bewusstsein, sprich in unseren Körper und in unser Leben.
Wie Gefühle & Hormone Körper & Psyche beeinflussen
Was haben Gefühle mit den Organen zu tun? Je nachdem, welches Körperteil in Mitleidenschaft gezogen wird, hat dies mit ungelebten Gefühlen zu tun. In der Leber beispielsweise speichert sich verdrängte Wut. Menschen, die „Gift und Galle“ spucken oder ihre Wut rauslassen, haben oftmals weniger Probleme mit ihrer Leber, als Menschen, welche nicht gelernt haben, sie zu leben. Doch beide haben das gleiche „Urproblem“. Von außen betrachtet ist der nach außen gerichtet wütende „der Täter“. Denn er richtet seine Wut gegen das Umfeld, was gesellschaftlich nicht gerne gesehen wird. Aber auch wer sie gegen sich richtet, hat das gleiche Problem, nur etwas weniger offensichtlich. Denn Wut, die wir nicht leben und sie gegen uns richten, schadet uns sowohl körperlich, als auch psychisch. Dann erkranken wir indem wir Dinge konsumieren, die unsere Leber schaden und schaden ihr zeitgleich mit den Gefühlen (Stresshormonen), die wir produzieren.
Es sollte nie nur auf der körperlichen Ebene auf das Symptom angegangen werden, sondern auch auf der emotional-psychischen. Denn Essen und Emotionen lassen sich genauso wenig voneinander trennen, wie Gefühle und körperliche oder psychische Begleiterscheinungen. Denn jedes dieser Merkmale ist ein Hinweis, den es sich anzusehen gilt. Das „Broken-Heart-Syndrom“ ist eine körperliche Krankheit, ausgelöst durch ein traumatisches Erlebnis, negativen Gefühlen, welche Stresshormone in uns ausgelöst haben und uns das „Herz gebrochen“ haben. Es trifft kein Organ „einfach so“.
Verdrängte, ungelebte Gefühle & körperliche Symptome
Die meisten von uns haben verdrängte, ungelebte Gefühle in sich. Denn wir haben nicht gelernt, sie im Leben willkommen zu heißen und sie gesund zu leben. Denn wie Freude gehören auch Trauer und Wut zum Leben. Wurde sie weggeredet mit Sätzen wie: „Es gibt keinen Grund wütend zu sein!“ oder „Warum bist du traurig? Es ist doch nichts passiert?“ Belanglose Sätze, die eine große Wirkung auf uns hatten. Denn wir verlernen nicht nur, auf unsere Gefühle zu hören und ihnen zu vertrauen. Wir haben sie aber trotzdem noch in uns. Man kann Gefühle nicht wegreden. Diese Gefühle richten wir dann gegen andere oder wir schaden uns selbst damit. Wir dürfen lernen, dass wir nicht nur Essen verarbeiten, verdauen und ausscheiden müssen, sondern auch Gefühle. Auch im Erwachsenenalter kann man noch lernen, sie „gesund zu leben“, damit sie uns nicht mehr belasten, behindern und traurig oder aggressiv machen können.
Ungelebte, verdrängte Gefühle speichern sich in bestimmten Organen und Regionen ab. Damit schadet man sich zum einen körperlich mit Alkohol, Zucker und Dingen die die Leber schädigen. Das Organ (in dem Fall die Leber) erkrankt. Man versucht die Sucht zu bekämpfen. Aber man sollte die „Wut befreien“, welche in der Leber abgespeichert ist und von dort aus in andere Regionen ausstrahlt. Denn die Leber filtert das Blut, reinigt es und versucht alles bestmöglichst zu entgiften. Zudem speichert sie Nährstoffe ein und verteilt diese auch weiter. Löst man dieses „gespeicherte Gefühl“ nicht auf, verlagert sich die Sucht lediglich auf andere Bereiche oder Körperstellen. Deswegen fangen Raucher an mehr zu essen, wenn sie die Sucht „errfolgreich bekämpft“ haben. Sie verlagert sich, weil die Ursache dahinter nicht aufgelöst wurde. Viele von uns erkranken an verdrängten Gefühlen, weil wir die „bösen Anteile“ aus unserem Leben verbannen wollten. Oftmals haben uns aber auch Erlebnisse stärker traumatisiert, als wir vermutet hatten. Verdrängte Gefühle suchen sich immer einen Weg an die Oberfläche, sprich in unser Bewusstsein. Dabei kann es sein, dass die Wut ungesund aktiv nach Außen projiziert wird, wie das bei gewalttätigen Menschen der Fall ist. Andere wiederum richten sie gegen sich in Form von destruktivem Esserhalten oder einer Sucht. Oder beides ist der Fall. Dabei sollten wir uns bewusst werden, dass sich nichts bekämpfen oder vernichten lässt. Weder Aggressionen in uns, die wir gegen uns oder andere richten. Erst indem die Ursache erkannt und aufgelöst wird, lösen sich die uns störenden Symptome automatisch auf.
Der Körper tut nichts um uns zu schaden. Im Gegenteil. Auch ein erhöhter Blutdruck kann viele Ursachen haben. Zum einen stehen wir im Leben unter Druck. Und zum anderen liegt dem eine körperliche Ursache zugrunde. Wie z.B. durch eine Übersäuerung verdicktes Blut, verkalkte Gefäßwände, oder wenn wir zu viel Salz konsumieren, das der Körper loswerden möchte. Zu viel Salz geht uns im wahrsten Sinne des Wortes „an die Nieren“. Und wenn wir Stress haben, neigen wir dazu, zu salzig zu konsumieren. Fehlt uns „die Süße im Leben“ brauchen wir Zucker usw… Erhöht der Körper den Cholesterinspiegel, tut er das, weil er mit dem Cholesterin beschädigte Gefäße „ausbessern“ möchte. Das ist eine Reparaturmaßnahme, die er in die Wege leitet, weil wir uns falsch ernährt haben. Senken wir ihn künstlich, verhält es sich ähnlich wie bei Blutdruck oder auch Fieber. Wir nehmen dem Körper die Waffen weg, mit denen er FÜR uns gekämpft hatte. Indem wir die Symptome lindern, heilen wir uns nicht. Im Gegenteil wir schaden uns sogar noch mehr.
Wenn uns etwas „im Magen liegt“, hat das nicht nur eine körperliche Ursache, sondern kann auch psychisch-seelischer Natur sein. Je nachdem wie unsere Verdauung funktioniert, sagt sie auch etwas über unsere Persönlichkeit aus. Wenn wir zu Verstopfung neigen, wollen wir Probleme lieber mit uns ausmachen und keinen anderen damit belasten. Menschen die öfter mal Durchfall haben, oder sich übergeben, haben auch meist im Leben kein Problem, was sie belastet mal rauszulassen, bzw. zu kommunizieren. Aber dafür werden dann häufig andere damit belastet. Auch hier kann ein gemeinsames Urproblem vorliegen: Gefühle, die nicht auf gesundem Wege verarbeitet/verdaut und ausgeschieden werden oder wurden. Der eine belastet andere damit (auskotzen) und der andere erstickt daran oder frisst die Sorgen in sich hinein. In beiden Fällen ist der Aufnahme-, Verarbeitungs- und Ausscheidungsprozess gestört. Körperlich und emotional.
Hormone sind an allen Prozessen beteiligt
Sie bestimmen nicht nur, welche Menschen wir mögen. So ändert sich zum Beispiel der Männergeschmack von Frauen, nachdem sie die Pille absetzen. Zu viel Testosteron macht aggressiv. Zu wenig Progesteron macht depressiv. Produzieren wir zu wenig Melatonin können wir schlecht schlafen. Dopamin hilft uns Dinge in Angriff zu nehmen. Hormone regeln die Verdauung, das Hungerfühl. Die Schilddrüse, Bauchspeicheldrüse, die Hirnanhangdrüse, die Nebennieren.. Alle endokrinen Drüsen haben einen enormen Einfluss. Die Zirbeldrüse in unserem Kopf ist sogar in der Lage, körpereigenes DMT zu produzieren. Aber auch Hormone die Heilungskräfte in die Wege leiten. Deswegen kann uns die richtige mentale Einstellung oder Meditation nicht nur glücklich machen, sondern auch heilen.
Wir wollen doch alle das Gleiche – und zwar glücklich sein.
Das geht nicht ohne „Glückshormone“
Alles was wir in unserem Leben tun, hat einen Grund: „Wir wollen, dass es uns glücklich macht.“ Wir sollten den Unterschied kennenlernen zwischen „füllen“ und „erfüllen“. Wir wollen nicht nur satt werden, sondern auch Genuss und Freude empfinden. Wir wollen Glückshormone. Deswegen essen wir Schokolade, trinken Alkohol oder treiben Sport. Natürlich auch weil es schmeckt oder Spaß macht, oder wir ein sportliches oder berufliches Ziel verfolgen. Aber auch, weil es Hormone in uns freisetzt, welche uns glücklich machen. Neigen wir unter einem Mangel an z.B. Dopamin und Serotonin, greifen wir häufiger zu Suchtmitteln, um diesen chronischen Mangel auszugleichen. Nicht nur was wir konsumieren kann zur Sucht werden. Auch Sport, Arbeit oder Sex. Alles in Maßen gut und wichtig. Doch wenn es zur Sucht wird, sollten wir uns die Frage stellen, wie wir auf anderem Wege an die uns so nahrhaften Hormone gelangen können. Das setzt ein Leben voraus, das unseren Wünschen und Erwartungen er-füllt und nicht nur füllt. Dopamin wird freigesetzt, wenn wir etwas starten. Eine Idee haben oder den Willen etwas zu erreichen. Serotonin ist das Belohnungshormon, welches ausgeschüttet wird, wenn wir das Ziel erreicht haben. Diese beiden sollten wir nicht nur von außen (über Nahrung, Sport, Arbeit..) zuführen. Sonst kann sich daraus schnell eine Sucht entwickeln. Wir sollten aber auch keine Ziele verfolgen, die uns nur kurzfristig gesehen nicht glücklich machen. Sind wir getrieben von beruflichem Erfolg, oder materiellem Reichtum, werden wir am Ende nicht glücklich sein, wenn das Ziel erreicht wurde. Dann stehen wir auf der Karriereleiter zwar oben und sind materiell reich, aber innerlich fühlen wir uns leer.
Kann man Glückshormone essen?
Wie gleicht man den chronischen Mangel aus?
Glückshormone können wir nicht als „Serotonin“ oder „Endorphinpille“ schlucken. Die kann und soll unser Körper selber erzeugen. Wir können den inneren Hormonmotor in Gang bringen.  Indem wir zum einen ein Leben führen, das uns Freude bereitet. Auch gibt es körperliche Baumaterialien – wie die essentielle Aminosäure Tryptophan, welche an der Bildung von Serotonin beteiligt ist. Wir sollten uns also körperlich, geistig und seelisch glücklich machen, indem wir uns und alle Anteile in uns ausgwogen ernähren. Denn Hormone werden von einem Hormonsystem produziert. Wenn das nicht funktioniert, funktioniert auch unser Leben nicht. Gefühle spielen hier eine wichtige Rolle. Jedes Baby würde sterben, wenn man es nur mit Nahrung füttern würde, ohne im Liebe zu geben. Doch das was wir heutzutage als Liebe kennen ist nicht wirklich bedingungslos sondern meist an Bedingungen geknüpft.
Hormone in Balance bringen
Antidepressiva sind nichts anderes, als Hormone, die wir uns von außen zuführen.
Genau wie Schokolade oder Alkohol. Langfristig glücklich machen sie nicht! Wenn wir davon sprechen, dass wir die Energie in uns erzeugen sollten um uns glücklich zu machen, sprechen wir davon, dass wir unser inneres Hormonsystem wieder in Gang bringen müssen. Es ist so sensibel und komplex. Leiden wir zum Beispiel unter einem Progesteronmangel (wenn wir die Pille genommen haben oder in die Wechseljahre kommen), reicht es nicht, einfach Progesteron zu geben. Denn jedes Hormon hat einen Gegenspieler – in dem Fall Östrogen. Und ist das Progesteron zu niedrig ist meist der Östrogenwert zu hoch. Wird dieser gesenkt, kann das Progestron steigen. Denn gemeinsam ergeben sie 100%. Ich kann nicht 90% Östrogen haben und 10% Progesteron und dann das Progesteron steigern wollen. Das kann nicht funktionieren. Denn die Summe von 100% kann nicht überschritten werden. Das Hormon Progesteron steht zudem im Zusammenhang mit der Schilddrüse und deren Hormone, sowie den Nebennieren. Und erst wenn der Systemkomplex funktioniert, kann die Hormonproduktion und somit der Mensch funktionieren. Ist ein Mensch aggressiv, hat der jenige häufig einen Überschuss an Testosteron. Gegen die Aggression in dem Menschen zu kämpfen erzielt nicht das gewünschte Ergebnis. Genau wie gegen die Sucht kämpfen zu wollen. Erst wenn die hormonelle disbalance korrigiert wurde, kann die Person zurück in ihr Gleichgewicht finden und in die Gesellschaft eingegliedert werden.

ENTDECKE DEINE DREI GEHIRNE UND NUTZE SIE!

>> Kopf-Gehirn, Herz-Gehirn & Magen-Darm-Gehirn <<
Wer sich seiner drei Gehirne bewusst ist, weiß, wie wenig Signale eigentlich vom Kopf ausgehen und wie wir uns besser steueren können. Und zwar indem wir uns mit allen Gehirnen verbinden um sie optimal nutzen zu können. Erst wenn wir nicht nur ausschließlich denken, sondern auch fühlen, dann sind wir ganze Menschen. Sich den „Kopf zu zerbrechen“, bringt nichts. Energie, in Form von destruktiven Gedanken lässt sich genauso wenig bekämpfen wie destruktives Verhalten. Die Energie, die zu viel im Kopf steckt, sollte auf die anderen Gehirne verteilt werden. „Entgiften“ und „bereinigen“ sollten wir alle unsere Gehirne. Körperlich, geistig und seelisch. Denn alle drei hängen zusammen und bedingen sich gegenseitig. Doch damit wir das tun können, müssen wir sie erstmal kennenlernen…
Körper, Gedanken & Gefühle in Einklang bedeuten nichts anderes als ein funktionierendes Hormonsystem. Unser Kopf ist wichtig. Er sammelt die Informationen aus den anderen beiden Gehirnen. Das Bauchgefühl gibt uns wichtige Informationen weiter. Aber auch das Herz schickt uns Signale. Wenn sie zusammenarbeiten ergibt plötzlich vieles einen Sinn.

KOPFGEHIRN: Der Sitz der Psyche. Der Ursprung der Gedanken. Hier ist unser Wissen abgespeichert. Das Gehirn können wir optimal nutzen, indem wir uns Wissen aneignen. Unser ganzes Potential können wir leben, wenn wir uns von negativen Glaubenssätzen befreien und unsere Psyche heilen. Verletzte Kinderthemen usw.. Auch können wir uns mental stärken und den Placebo-Effekt – die Kraft unserer Gedanken nutzen. Damit können wir uns sowohl körperlich heilen, als auch über unser hinauswachsen, indem wir Dinge erreichen, die wir oder andere nicht für möglich gehalten haben. Das Kopfgehirn ordne ich dem „Geist“ zu. Doch häufig haben wir den Kopf voll mit negativen Gedanken und destruktiven Glaubenssätzen. Dann blockieren wir uns damit nur selbst. Da unsere Gesellschaft sehr „kopflastig“ geworden ist, wurden die „Gefühle“ etwas stiefmütterlich behandelt. Denn wir müssen an Einkommen, Rente und Sicherheit denken. Doch es überlastet und überfordert uns häufig. Deshalb beginnen wir, gegen Ängste und negative Gedanken zu kämpfen. Genau wie wir das mit Süchten, Depressionen oder destruktivem Verhalten tun. Doch damit kommen wir dann nicht weiter. Denn wir sind mehr als nur der Kopf. Wir werden noch von zwei anderen Zentren gesteuert.

HERZGEHIRN: Das Herz hat eine wichtigere Bedeutung für uns, als wir vermuten. Es fungiert als Schnittstelle und Vermittler, indem es Blut im ganzen Körper verteilt. Denn darin befinden sich alle Informationen. Nährstoffe aus der Nahrung, Sauerstoff und Hormone. All diese Informationen werden mit jedem Herzschlag in unserem ganzen Körper verteilt und zu den Zellen transportiert, in denen sie sich abspeichern und so zu einem Teil von uns werden. Entscheidungen, die wir mit den Herzen treffen sind demnach oftmals die richtigen, weil es quasi alle uns bewussten und unterbewussten Informationen vorliegen hat. Die bewussten aus der Nahrung und die unterbewussten aus der Psyche und dem Unterbewusstsein, sprich aus den Hormonen, die uns steuern.

Seit 1993 wissen wir laut Studie des Heart Math Institut, dass das Herz von einem starken Energiefeld umgeben ist. Dieses Energiefeld ist im Radius von zweieinhalb Metern um den Menschen herum messbar. Nicht das Gehirn EEG bildet also das stärkste Energiefeld, sondern das Herz EKG. Das elektrische Signal des Herz ist 60x und das mag Feld bis zu 5000 x stärker im Vergleich zum Gehirn. Bedeutender ist wie das Herz mit dem Gehirn zusammenarbeitet. Es schickt Signale zum Gehirn – nicht andersrum! Man spricht nicht nur von der „Herzintelligenz“ sondern auch vom „Herzmagneten“. Das Herz hat also nicht nur die Möglichkeit zu „denken“ oder besser gesagt zu „fühlen“. Es ist zugleich ein Magnet. Und was tun Magneten? Sie ziehen Dinge, Menschen, Situationen in unser Leben. Je nachdem, wie wir sprichwörtlich gepolt bin. Jeder Mensch hat ein Energiefeld. Jedes Energiefeld, das in unserer Umgebung ist, hat einen Einfluss auf uns und ist mehr oder weniger kräftig. Je nachdem, wie wir es nutzen. Menschen, die andere besonders *pol-arisieren“ haben ein besonders starkes Magnetfeld.

Unser Herz „denkt“ über Gefühle, sprich Hormone. „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ Wenn wir auf die Gefühle hören, wie auf unsere Gedanken, dann fällt uns vieles einfacher. Denn Gedanken und Intuition aus dem Unterbewusstsein ergänzen sich sehr gut bei Entscheidungsfindungen.

MAGEN-DARMGEHIRN: Wir alle haben ein mehr oder weniger gutes „Bauchgefühl“. Der Darm besitzt ein eigenes Nervensystem, das Signale zum Gehirn sendet. Er steht mit den Nervenzellen in ständigem Kontakt mit dem Gefühlszentrum im Gehirn und sendet Informationen über den Zustand im Darm weiter. Es agiert selbstständig, ohne Befehle vom Gehirn zu bekommen. Alles was demnach in unserem Darm landet, beeinflusst unsere Psyche und unser Gefühlsleben. „Schlechtes Essen“ kann uns aggressiv machen oder zu Konzentrationsstörungen führen.  Denn auch Darmbakterien beeinflussen unsere Psyche, indem sie das tun.
Überwiegt die Anzahl an „bösen Darmbakterien oder Pilzen“, fühlen wir uns automatisch nicht nur unwohl. Sie können bis hin zum Selbstmord(gedanken) führen. Auch manipulieren sie unser Gehirn und bringen uns z.B. dazu, zu Zucker zu greifen. Wir fühlen uns dann wie „fremdgesteuert“ (was wir auch sind) und wissen gar nicht, was los ist. Psychisch kranke Menschen haben häufig eine gestörte Darmflora.
Auch werden dort wichtige Hormone und Botenstoffe produziert und ausgeschüttet. Um aufgenommen werden zu können, benötigt beispielsweise das Vitamin B12 den sogenannten Intrinsic Factor (Transporterprotein) welches sich im Magen befinden. Ein Mangel an diesem Transporterprotein führt zu einem B12 Mangel. Er ist nicht behoben, indem wir uns allein das B12 zuführen. Darmbakterien bilden die Vitamine B12 & K. Eine gesunde Magen-Darm-Flora ist demnach wichtig, damit unser drittes Gehirn optimal arbeiten und uns unterstützen kann. Dann können wir uns auf unser „Bauchgefühl“ verlassen.

KOPF (Gedanken) = Psyche, die geheilt sein möchte: Verletzte Kinder, negative Glaubenssätze löschen, Gedankenhygiene.
HERZ (Gefühle / Unterbewusstsein) = Zugang finden und alte Verletzungen „entsorgen“, damit positive einkehren können.
KÖRPER (Magen-Darm – Ernährung = Wenn das Magen-Darm-Hirn aktiviert ist, können wir intuitiv essen. Denn dann sagt uns der Bauch, was wir brauchen. Atmung, Bewegung, Darmsanierung. Alles hat einen Einfluss auf unser Magen-Darm-System, das genauso bereinigt und saniert werden sollte, wie unsere Gedanken & Gefühle

Sind wir auf diesen Ebenen gesund und ausgewogen ernährt, dann funktioniert auch unser hormonelles System. Und die „Energie kann durch unseren Körper fließen“. Unser Leben ist in Balance, genau wie unser Körper. Spirituell gesehen würde man es „Einklang von Körper, Geist & Seele“ nennen. Im Endeffekt sind wir dann gesund und hormonell im Gleichgewicht. Doch diese drei Bereiche bedingen sich einander und gehören in Zusammenhang betrachtet.

Fühlen wir uns nicht komplett, oder hin und her gerissen, dann sind wir uns der drei Gehirne nicht bewusst und lassen sich nicht als Team zusammenarbeiten. Wir neigen dazu, Gedanken zu bekämpfen. Aber das ist Energie, die im Kopf steckt. Wir sollten sie einfach nur umverlagern in die anderen 2 Gehirnen. Und auch das Herz und das Gehirn mitentscheiden lassen. Denn sie senden Signale zum Gehirn und das Gehirn neigt leider dazu, alles zu „zerdenken“ zu wollen. Die Gedanken, sprich unser Kopf ist nicht böse. Er hat Wissen & Erfahrungen abgespeichert, die uns helfen können, strategisch zu denken oder Wissen abzurufen. Unser Bauchgefühl weiß, was wir essen sollten und was uns guttut. Und unsere Intuition hat oftmals Vorahnungen in Form von Gefühlen, die uns zur Verfügung stehen. Doch damit alle gut zusammenarbeiten können, muss auch unser Hormonsystem in Balance sein. Und wenn das gestört ist, verwirren wir uns mit unseren diffusen Signalen häufig nur selbst.

Der Kopf kommuniziert über Gedanken. Und das Herz und der Bauch/Darm über Gefühle, Intuitionen & Eingebungen. Aus den richtigen Gedanken, dem Wissen, den Gefühlen und der Intuition kann Weisheit werden.

MENSCH = KÖRPER (Ernährung / Bewegung / Atmung) + GEDANKEN + GEFÜHLE

 Das ist keine Spiritualität sondern Physik. Albert Einstein hatte das bereits vor langer Zeit erkannt indem er behauptet hatte, dass Gedanken & Gefühle zu Materie werden. Die bekannte Formel E = mc² untermauert diese Behauptung. Denn E (Energie) = Masse/Materie Lichtgeschwindigkeit².
Die Gleichung besagt nichts anderes, dass Masse und Energie ineinander umgewandelt werden können. Energie ist eine Form der Masse und umgekehrt. Energie kann in Masse umgewandelt werden und Masse kann in Energie umgewandelt werden.
Welche Bedeutung hat diese Formel für unser Leben?
Wir müssen wissen, dass alles Energie ist. Die Nahrung, aber auch jeder Gedanke und jedes Gefühl. Alles wird zu Materie. Wenn wir also die Nahrung dieser Energiebausteine optimieren und aufeinander abstimmen, erzielen wir die größten Erfolge, wenn wir unser Leben und unseren Körper ändern wollen. Unsere Vorstellungskraft allein reicht nicht aus. Wenn wir zum Beispiel körperlich oder in unserem Leben etwas verändern wollen, sollten wir auch etwas dafür tun. Aber die Gedanken und Gefühle die wir dabei haben geben oder nehmen uns genauso Energie wie das gesundes, oder weniger gesundes Essen tun kann.
Unser Körper und unser Leben setzt sich aus dem zusammen, was wir essen, denken & fühlen.
Energie (Gedanken + Gefühle + Nahrung) = Materie (Körper + Leben)
KURZ GESAGT: E = mc²

>> GEFÜHLE – ER’FÜLLEN vs. FÜLLEN! <<

Wir sind nicht einfach nur Gläser, die es zu füllen gilt. Insgeheim streben wir nach einem er’füllten Leben. Doch zu häufig werden wir nur ge’füllt, bis wir irgendwann überlaufen. Wir sind voll, fühlen uns trotzdem leer und verstehen es nicht. Wir sollten aufhören, uns nur von Außen zu füllen, um uns von innen heraus er’füllen zu können.

Manchmal kommen wir an einen Punkt in unserem Leben, an dem wir Antworten suchen. Wir sehen keine Perspektive, unser Berufsleben erfüllt uns nicht. Vielleicht erfüllen wir mehr die Erwartungen von anderen oder unser Bankkonto. Oftmals fühlen wir uns depressiv, krank, schwach oder einfach nur ausgelaugt und ohne Antrieb. Vielleicht fühlen wir aber auch gar nicht mehr wirklich, was wir brauchen und was uns guttut. Wenn wir uns von unseren Gefühlen abgeschnitten haben, laufen wir wie „ferngesteuert“ durch das Leben. Wir suchen nach Antworten im Außen oder geben dem Umfeld, oder bestimmten Personen die Schuld für unserem Zustand. Wir sind voll mit zerstörerischen Gedanken und konsumieren zu viel. Wir füllen uns von außen. Haben immer mehr Stress, Verantwortung, Aufgaben & Pflichten. Wir machen so lange weiter, bis wir irgendwann überfüllt sind. Doch innerlich fühlen wir trotzdem eine große Leere. Wir suchen nach Antworten im Außen. Suchen nach Nahrung, die uns heilen soll. Oder geben anderen die Schuld für gewisse Umstände in unserem Leben. Dabei liegt es immer an und in uns, etwas zu verändern. Denn erst wenn wir uns innerlich ändern, verändert sich unser Umfeld und somit unser Leben im Außen.

Körper, Geist und Seele sprechen immer die Wahrheit. Wir sollten hinhören, was unsere körperliche und unsere psychische Verfassung und unsere Gefühle uns zu sagen haben.
Vieles was wir erlebt haben, wurde oftmals verdrängt und weggeschlossen, statt es zu verarbeiten. Doch das Verdrängte findet immer einen Weg in unser Leben. Das Unterbewusstsein zeigt sich in unserem Bewusstsein. Doch verstehen wir meist die Botschaft nicht, die dahinter steckt. Je mehr wir versuchen das was hochkommt, wieder unter die Oberfläche zu drücken, umso stärker wird es gegen uns arbeiten. Es zu unterdrücken wird nicht funktionieren, denn nichts was aus den Tiefen unseres Unterbewusstseins kommt taucht von alleine wieder ab. Es kommt immer wieder an die Oberfläche. Dann befinden wir uns in einem ständigen Kampf gegen uns selbst. Und wer soll diesen Kampf letztendlich gewinnen? Wir sollten aufarbeiten und verarbeiten statt zu verdrängen.
 
Verdrängte, negative Gefühle manifestieren sich in unserem Leben zu „Problemen“.
Bevor wir uns für unser destruktives Verhalten, für Eigenarten verurteilen oder zu etwas zwingen wollen, was wir nicht ändern können, sollten wir uns ansehen, was sich dahinter verbirgt. Der Verstand weiß, dass wir uns „falsch“ verhalten. Bei uns Menschen lassen sich beispielsweise Essen & Emotionen niemals trennen. Wenn das so einfach wäre, würden wir Essen als „Baumaterial“ für unseren Körper betrachten, was es eigentlich auch ist. Aber wir Menschen denken niemals nur rational. Weil da eben auch noch die Gefühle sind. Und das ist auch gut so. Wir sind emotionale Geschöpfe. Für uns wird es im Leben auch immer um den Genuss gehen. Und das ist das wunderbare daran, ein Mensch mit Gefühlen zu sein. Doch erst, wenn wir beginnen, auch die unbewussten Anteile in uns zu nähren und alte Gefühle loslassen, können wir bewusst das Essen und unser Leben genießen! Denn verdrängte, negative Gefühle (z.B. Aggressionen) äußern sich in negativen Verhaltensweisen (z.B. Wut). Manche Menschen richten sie nach außen gegen das Umfeld. Andere wiederum gegen sich selbst.
 
Wo sind unsere Gefühle geblieben?
 
Doch wir tragen nicht nur unseren eigenen Ballast mit uns, sondern auch den unserer Vorfahren. Und bei dem was ihnen zu Zeiten des Krieges widerfahren ist, können wir uns vorstellen, dass einer unserer „Bausteine“ unterernährt wurde. Es war keine Zeit, auf seine Gefühle, bzw. das Unterbewusstsein zu hören. Es ging darum, zu überleben, Ängste, Traumatas und negative Gefühle wie Wut und Trauer zu verdrängen. Doch die Stresshormone, die damals in unseren Vorfahren ausgelöst wurden, fanden ihren Weg in die DNA der Zellen und hat sich dort als Information abgespeichert. Deshalb leben wir häufig mit Ängsten oder Trauer in uns, die uns im Leben nur blockiert. Denn wir haben niemals lernen können, unseren Gefühlen freien Lauf zu lassen und das zu leben, was uns Freude bereitet. Ohne nur an Geld denken zu müssen. Denn so ist Deutschland aufgebaut. Äußerlich sind wir reich und technisch betrachtet ein sehr fortschrittliches Land. Aber innerlich fühlen wir uns häufig leer und arm.  
Bedingungslose und bedingte Liebe

Leider haben wir heutzutage unsere Herzen nicht mehr richtig geöffnet. Körperliche Signale sind unter Anderem Bluthochdruck, das „Broken-Heart-Syndrom“ (Gebrochenes-Herz-Syndrom), oder am Ende der Herzinfarkt. Nur über ein geöffnetes Herz erlangen wir wieder den Zugang zu unseren Gefühlen und Bedürfnissen. Diese sind im Gegensatz zu unserem Kopf (den Gedanken) weitaus schwerer erreichbar. Denn der Kopf ist im Gegenseit zum Herzen weit geöffnet. Jeder Mensch braucht als „Grundnahrungsmittel Liebe“. Wir wissen, dass jedes Baby sterben würde, wenn wir es „nur“ füttern, ohne ihm auch Liebe zu geben. Das ist bei uns Erwachsenen nicht anders. Liebe ist das höchste und reinste Gefühl das es gibt. Nur lässt sich der Mangel an diesem Nährstoff nicht im Blut nachweisen. Es gab Zeiten, da waren wir alle noch voll von Liebe. Kinder werden geliebt, weil in ihnen selbst noch sehr viel Liebe steckt. Sie machen sich keine Gedanken, ob sie liebenswert sind, obwohl sie noch nichts leisten. Sie werden ungeschminkt geliebt und ohne ihren Bauch einziehen zu müssen. Ist doch selbstverständlich, oder? Wenn wir heranwachsen, verlieren wir sehr oft diese bedingungslose Selbstliebe in uns und so auch die Liebe außerhalb. An ihre Stelle tritt die bedingte Liebe. Woran liegt das?

Warum leiden viele Erwachsene an einem Mangel an Liebe?

Häufig sind es Verletzungen in der Kindheit. Auch wenn Liebe an Leistungen oder Erwartungen geknüpft wird, kann das dazu beitragen. Wir lernen, dass wir etwas sein oder leisten müssen, oder uns zu benehmen haben, um liebenswert zu sein. Aus diesen Verletzungen heraus trennen wir uns von unseren Gefühlen ab und schließen die negativen in uns ein. Im Laufe unseres Lebens macht uns das dann häufig depressiv, traurig oder aggressiv. Wir begegnen immer wieder Menschen oder Situationen, die einen Teil von diesem Schmerz aus uns herausholen. Doch verstehen wir häufig nicht, dass es unser Schmerz ist. Wenn die Selbstliebe in uns verlorengegangen ist, verlieren wir diese ehrliche Form der bedingungslosen Liebe nämlich auch im Außen. Was wir nicht haben, können wir nicht geben. Da „Gleiches zieht Gleiches an“ gilt – begegnen uns Menschen die auch geliebt werden wollen, aber selber keine Liebe zu geben haben.

Wir hungern nach dem Gefühl von Liebe. Doch wenn das Herz verschlossen ist, kann keine Liebe hinein. Genauso wie keine Nahrung in einen verschlossenen Mund gelangen kann. Wenn wir uns den Magen mit etwas verstimmt haben, ist es nicht die Lösung, dem Essen die Schuld zu geben. So sind auch unsere Gefühle nicht Schuld.

Wie äußert sich der Mangel an Liebe?

Wenn unsere Gefühle verschlossen sind und uns die Liebe fehlt, versuchen wir dieses Defizit auf körperlicher oder materieller Ebene zu kompensieren. Wir möchten von anderen Personen geliebt werden. Auch übertriebene Leistungsansprüche an sich selbst, Materialismus oder exzessiver Konsum können auf einen chronischen Mangel hinweisen. Wenn wir nicht mehr richtig fühlen, versuchen wir wenigstens körperlich etwas zu spüren. Gewalttätige oder narzisstische Menschen sind ein Paradebeispiel für verschlossene Herzen und weggesperrte Gefühle. Kein Mensch der fühlt würde andere physisch oder psychisch verletzen wollen.

Nur ein verschlossenes Herz kann gebrochen werden. Denn es kann weder aufnehmen noch abgeben. Nur ein offenes Herz kann richtig lieben und somit geliebt werden. Was wir bisher als Liebe erfahren oder unter Liebe verstanden haben, war entweder Dankbarkeit oder eine Abhängigkeit. Denn reine, ehrliche Liebe tut nicht weh. 

Wie können wir den Mangel beheben?

Zunächst liegt es an uns aufzuhören, die Liebe im Außen zu suchen. Wie mit jeder anderen Nahrung die wir uns selbst zuführen, müssen wir uns auch die Liebe erst selbst wieder geben, bevor wir sie außerhalb „erlieben“ können. Jedes Gefühl hat den Ursprung in uns und wird uns nicht von anderen eingesetzt. So ist das auch mit der Liebe. Nur wer liebt, kann geliebt werden. Negative, gesammelte Erfahrungen tragen wir als abgespeicherte Gefühle mit uns herum. Wir müssen das Herz öffnen und die alten Informationen löschen, damit wieder Platz ist und wir unseren Zellen neue Informationen (Liebe, Dankbarkeit…) reingeben können.

1. Liebe hat den Ursprung in uns
2. Liebe kann nur in und durch ein geöffnetes Herz aufgenommen und abgegeben werden.
3. Müssen wir die Herzen erst wieder öffnen, damit wir
4. Gespeicherten Schmerz erlösen können.

4. Um uns die Liebe wieder selbst geben zu können.
5. Damit wir danach Liebe im Außen erfahren können.

>> KÖRPERLICHE NAHRUNG: Wir wissen wie wichtig eine gesunde, ausgewogene Ernährungsweise ist. Unser Essverhalten beeinflusst unsere Psyche. Aber auch andersherum. Doch eines sollten wir bei der körperlichen Nahrungsaufnahme nicht verg’essen. Wir nehmen Nahrung nicht nur mit dem Mund auf. Auch unsere Haut muss das verarbeiten, was wir auf sie cremen. Es dringt von der Oberfläche in unseren Körper ein. Und unser Körper muss es „verdauen“, bzw. verarbeiten. So auch Berührungen. Auch nehmen wir mit jedem Atemzug Sauerstoff in uns auf. In jeder Zelle unseres Körpers befinden sich nicht nur Nährstoffe, sondern eben auch Sauerstoff. Angereichert mit den Inhaltsstoffen, welche in der Luft liegen – nutzen wir unserem Körper, oder wir schaden ihm. Auch die Augen und die Ohren nehmen Sinnenseindrücke wahr und müssen diese verarbeiten. Wenn wir uns all dieser physischen Nahrung bewusst werden, verstehen wir etwas besser, warum wir unseren Körper häufig unbewusst überfordern. Auch durch Sport geben wir neue Impulse, die verarbeitet werden müssen (Muskelaufbau, Abbau von entstandener Säure usw).

Es zählt weitaus mehr zur körperlichen Nahrung, als wir uns bewusst waren. Wir konsumieren ständig und mit allen Sinnen. Das muss alles verarbeitet werden. Mehr zu diesem Thema erläutere ich in dem folgenden Video: „WIR KÖNNEN NICHT NICHT KONSUMIEREN“

>> GEISTIGE NAHRUNG: Unser Geist ist unser Verstand und unsere Psyche. In unserem Kopf befindet sich die Summe aus allen Erfahrungen die wir gesammelt haben, sowie jeglichem Wissen, welches wir uns im Laufe der Zeit angeeignet haben. Die Macht unserer Gedanken und die Fähigkeit zu denken, können in unserem Leben sehr hilfreich sein. Wenn uns eine Angelegenheit aber „Kopfzerbrechen“ bereitet oder Gedanken uns zermürben, dann sollten wir unseren Gefühlen mal wieder mehr Gehör schenken. Denn die richtigen Entscheidungen treffen wir dann, wenn Gedanken & Gefühle zusammenarbeiten.

Unser Geist sollte täglich mit den richtigen Informationen gefüttert werden. Positive Glaubenssätze und eine optimistische, mentale Einstellung helfen uns dabei, auf unser Leben positiv einzuwirken. Die Psyche heilt, wenn wir Vergangenes abschließen können.

>> SEELENNAHRUNG: Unsere Seele möchte er’füllt werden. Sonst füllen wir uns häufig zu sehr auf den anderen Ebenen (Körper oder Geist). Die Seele hat einen Plan, mit dem sie auf die Welt gekommen ist. Den gilt es zu verfolgen. Denn am Ende unseres Lebens nehmen wir nichts mit vom dem, was wir uns erarbeitet haben. Was bei uns bleibt, ist die Seele. Also sollten wir uns die Frage stellen, was uns innerlich erfüllt und die Seele nährt. Wenn wir den Zugang verloren haben, fühlen wir uns nicht ganz, nicht vollkommen. Uns fehlt ein sehr nahrhafter Teil an Energie: Ehrliche, bedingungslose Liebe, kindliche Urfreude und intrinsische Freude.

Die Seele möchte Leichtigkeit im Leben. Liebe, Lebensfreude, Glückseligkeit und das Gefühl der Vollkommenheit erlangen wir dann, wenn wir auf unsere innere Stimme hören und die Aufgabe erfüllen, warum wir auf dieser Welt sind.

>> 1. Stabilität im Jetzt hat ihre Wurzeln in der Vergangenheit << 

Stärke deine Wurzeln, dann brauchst du den Sturm nicht zu fürchten. Schließe mit der Vergangenheit ab.
Wenn uns etwas oder jemand entwurzelt, ist das nicht die Schuld der Person oder der Situation. Die Wurzeln liegen in unserer Kindheit. Häufig konnten sie nicht tief genug wachsen. Oder der Boden auf dem wir stehen, ist nicht nährstoffreich genug. Es gibt Momente in unserem Leben, wo uns ein Sturm einfach umweht. Dann sollten wir uns die Frage stellen, warum unsere Wurzeln nicht kräftig genug waren. Zu häufig setzen wir unser Leben lang auf das äußere Wachstum nach oben. Doch wie ein Baum brauchen auch wir nach unten starke Wurzeln, die unseren äußeren Wachstum auch tragen können. Denn was nützt es uns, ein großer Baum zu sein, wenn uns die Bodenhaftung in einer stürmischen Welt wie dieser fehlt? Natürlich sieht es von außen betrachtet besser aus, wenn wir viel erreicht haben und mächtig aussehen. Aber am Ende zählt doch, ob wir selbst unser Gewicht und unser Leben (er)tragen können. Wir brechen unter unserer eigenen Last zusammen und nicht unter der der Anderen. Auch wenn wir er’wachsen und ausgewachsen sind, können und sollten wir an unseren Wurzeln arbeiten um gesund und stabil zu wachsen. Woran liegt es, dass wir häufig dann das Gefühl haben, keine Wurzeln zu haben, wenn wir am Höhepunkt unserer Karriere stecken? Vielleicht hatten wir uns die falschen Ziele gesteckt, die uns nicht erfüllt haben? Vielleicht tragen wir noch negative Gefühle wie verdrängte Wut in unseren Genen mit uns umher? Jeder kommt mit einem gefüllten Rucksack auf die Welt. Wir tragen nicht nur das Gewicht von unserem Leben, sondern eben auch das unserer Vorfahren.

>> 2. Verstehe, akzeptiere und mache dir Unbewusstes bewusst << 

Gedanken vs. Gefühle – Höre zu, was sie zu sagen haben.
Alles im Leben hat zwei Pole.

Wie oft hören wir Sätze wie: „Denk doch mal nach!“ oder „Hör auf dein Herz! „Fühl mal in dich hinen.“ oder „Schalte doch mal deinen Verstand ein!“ – Was sollen wir denn nun tun? Denken oder fühlen? Wir haben unseren Kopf UND unser Herz. Keines dieser beiden Zentren sollte „abgeschaltet“ werden. Doch bei den meisten von uns stehen Kopf und Herz im ständigen Kampf miteinander und bekämpfen sich. Das Herz versteht die rationale Denkweise nicht. Und der Kopf findet diesen emotionalen Kram einfach unlogisch. Häufig ist der Kopf der stärkere Part. Gedanken lassen sich nicht so leicht abschalten wie Gefühle. Doch wenn der Kopf das Kommando übernommen hat, dann zieht sich das Herz zurück und wird immer leiser und irgendwann ganz still, bis es still steht. Denn alles, was über Jahre hinweg nicht genutzt wird, wird vom Körper irgendwann abgestellt (Herzinfarkt). Und wenn der Kopf ständig überlastet wird, kann er irgendwann einfach nicht mehr (Burn-Out, Schlaganfall). Deswegen sollten wir das Herz mittels Gefühlen wieder zu Wort kommen lassen. Dann kann sich der Kopf, der meist voll von Gedanken ist, endlich einmal ausruhen.

Alles hat zwei Pole: Sonne & Regen – Ein-/ & Ausatmen – Ein-/ & Ausschlafen – Tag & Nacht – Ebbe & Flut – Anfang & Ende…

Im Leben kommt es immer darauf an, die Balance zu finden und zu akzeptieren, was sich nicht ändern lässt. Wir sollten aufhören, Dinge zu klassifizieren. Weder Kopf noch Herz sind schlecht oder böse. Beide sind wichtig. Wir können unseren Verstand einsetzen, aber auch unser Gefühl mitentscheiden lassen! Alles was da ist, macht Sinn. Genauso Sonne & Regen. Der Regen ist nicht doof. Zu häufig drängen wir ihn aber in diese Rolle. Wäre er plötzlich weg, würden wir sofort verstehen, was gemeint ist. Ohne ihn wäre Leben gar nicht erst möglich. Regen ist also nicht doof oder nervig… „Regen ist“. (Punkt) Alles entspricht einem stetigen Wechsel und sollte in Balance gebracht werden. Wir müssen lernen, damit zu leben. Denn wir können weder das eine, noch das andere aus unserem Leben verbannen. Und das ist auch gut so. Also sollten wir auch keine Kraft aufwenden, das zu versuchen. Denn gegen Gedanken oder Gefühle zu kämpfen macht keinen Sinn. Sie haben uns beide etwas zu sagen.

Sollen wir unser Leben gar nicht erst leben, nur weil wir wissen, dass wir irgendwann sterben müssen? Sollen wir unsere Herzen verschließen, weil sie dann nicht mehr schmerzen können?

Wir sollten aufhören, zu bekämpfen, was ein Teil von uns ist, oder zu unserem Leben gehört. Häufig bekämpfen wir nicht nur einen Pol, sondern auch gegen vermeintliche Schwachstellen in uns an, statt sie als unsere Stärke zu erkennen. Alles hat immer eine gute UND eine für uns negative Seite. Hochsensible, feinfühlige Menschen werden häufig als extrem empfindlich eingestuft, weil sie alles intensiver wahrnehmen. Gefühle, Geräusche, Gerüche… Im Gegenzug sind sie sehr empathisch und haben ein gutes Gespür für ihre Mitmenschen und einen 7. Sinn. Das kann sehr hilfreich, aber auch anstrengend sein. Deswegen ist es wichtig, dass wir uns mit all unseren Persönlichkeitsanteilen kennenlernen, annehmen und akzeptieren.

Meist verbirgt sich hinter unserer größten Schwäche unsere größte Stärke. Aber eben auch andersrum.

>> 3. Gefühle & Gedanken erschaffen deine Welt << 

Wir leben in einer materiellen (exoterischen) & spirituellen (esoterischen) Welt, in der Gedanken und Gefühle zu Materie werden. Erst wenn Geist & Seele in Balance sind, dann ist es auch die Materie (unser Körper und unser Umfeld). Um äußere, sprich sichtbare Veränderungen herbeizuführen, müssen wir also sowohl unser Denken, als auch unser Fühlen ändern. Erst wenn diese drei Ebenen in Einklang miteinander sind, kann unser Leben stabil sein und wir können physisch und psychisch heilen.

Gedanken und Gefühle werden zu Materie. Das hatte schon Albert Einstein erkannt. Demnach müssen wir beides einsetzen um als Mensch funktionieren zu können. Hören wir nur auf den Kopf, könnten wir auch durch Maschinen ersetzt werden. Doch das unterscheidet uns doch. Und den „7. Sinn“ oder das „Bauchgefühl“ ist so wichtig. Denn eine Intuition hat kein technisches Gerät. Sie ist ein Gefühl, das mit einem Gedanken kombiniert wurde. Was also, wenn wir erkennen, dass es mehr in dieser Welt gibt als das was wir bisher vielleicht kennen. Wenn wir endlich begreifen, dass wir alle aus Atomen bestehen, die miteinander schwingen und sich gegenseitig beeinflussen. Es weitere physikalische Gesetze als das der Schwerkraft gibt, die auf uns wirken und unser Leben beeinflussen. Das Gesetz der Resonanz, der Polarität, der Kausalität.. Wenn wir lernen, sie in unser Leben zu integrieren, erscheinen uns häufig Situationen viel klarer. Dann begreifen wir, dass wir der Schöpfer unseres Lebens sind, das wir selbst verändern können, indem wir alte Glaubenssätze und Konditionierungen ablegen. Gedanken und Gefühle haben ihren Ursprung in uns. Sie werden vielleicht durch Impulse von Außen (Musik, Berührungen, Erinnerungen, Menschen, Natur, Tiere, Gerüche, Erlebnisse…) ausgelöst. Aber sie entstehen in uns. Es sind alles unsere Gefühle. Egal ob sie gut oder schlecht sind.

Wenn wir den Kopf einschalten, müssen wir nicht automatisch das Herz ausschalten.

Es kommt vor, dass wir uns rational für etwas oder jemanden entschieden haben, aber uns ein Gefühl Widerworte, oder besser gesagt Wider’gefühle gibt. Dann entsteht ein Kampf zwischen den beiden. Doch gegen sich selbst zu kämpfen ist ausweglos. Denn wenn wir den „Kopf einschalten“, bedeutet es nicht, dass wir das „Herz ausschalten“ müssen. Der Kopf ist heutzutage aber meist der dominante Part, weil wir gelernt haben rational zu leben. Alles andere ist nicht messerscharf, wie ein Gedanke sein kann. Doch Gefühle und Gedanken schließen sich nicht aus.

Ein Beispiel: Wir haben von außen betrachtet einen tollen Arbeitsplatz. Aber irgendwie erfüllt uns diese Stelle einfach nicht. Wenn wir jemanden um Rat fragen würden, würden wir wahrscheinlichen Worte hören wie: „Sei doch nicht so undankbar. Du wirst toll bezahlt, hast einen guten Status. Ein gesicherter Arbeitsplatz..“ Aber uns erfüllt er eben einfach nicht. Und so werden wir unzufrieden. Und am Ende wollen wir doch zufrieden sein und nicht nur den Anschein nach außen machen.

Gefühle und Gedanken werden gleichermaßen abgespeichert. Erfahrungen die wir machen werden nicht nur als Gedanke abgespeichert, sondern auch als Gefühl, das durch negative Erlebnisse, Personen, Gerüche, Ereignisse oder Gegenstände wieder ausgelöst werden können. Wenn diese negativen Gefühlserlebnisse nicht befreit werden, projizieren wir sie unbewusst auf andere. Wenn wir zum Beispiel mit einem Menschen mit Glatze und Schnurrbart eine schlechte Erfahrung gemacht haben, wird diese Erfahrung als Gedanke und Gefühl abgespeichert, welche wieder hochkommen können, wenn wir von außen (wir sehen Mann mit Glatze und Schnurrbart) getriggert werden. Das nennt sich Reminiszenz (lateinisch reminisci „sich erinnern“). Nicht die Person ist Schuld, sondern unsere Erinnerung an Vergangenes, welche wir auf diesen Menschen übertragen. Deshalb ist es wichtig, negative Erfahrungen und die damit abgespeicherten Gefühle aufzulösen, damit wir vorurteilsfrei und unbeschwert durch´s Leben gehen können.

>> 4. Energieaufnahme und Energiefluss <<

Das eigenene Energiesystem muss funktionieren und fließen.
Alles ist Energie. Unser ganzes Leben besteht daraus, an Energie zu kommen, sie aufzunehmen, abzugeben und auszutauschen. Häufig sind wir auf sichtbare Energiequellen fixiert, die von außen kommen. Nahrung und Geld zum Beispiel. Doch wenn uns innerlich Energie fehlt, merken wir irgendwann, dass Essen und Materialismus diese Leere nicht füllen werden. Auch Gespräche können Energie geben oder nehmen. Liebe ist die höchste und reinste Form der Energie, nach der wir alle hungern. Dieses schöne Gefühl suchen wir im Außen. Doch der Ursprung der Quelle liegt in uns. Oftmals sind wir abhängig von der Energie anderer Menschen. Deshalb ist es wichtig zu lernen, dass wir unser eigenes Energiesystem wieder aktivieren, um nicht mehr in Abhängigkeiten zu geraten. Innere Blockaden in uns gilt es zu lösen, sodass die Energie wieder frei durch unseren Körper fließen kann. Erst dann sind wir nicht mehr abhängig von der Fremdenergie unserer Mitmenschen und müssen sie nicht mehr als Batterien missbrauchen. Auch unser Konsum von Nahrung wird sich dann regulieren. Egal ob Osteopathie, Thai Chi, Qigong, Yoga, Sport, Meditation oder Akupunktur. Es geht hierbei immer darum, Energieblockaden zu lösen, damit die Energie wieder frei fließen kann.
 

>> 5. Gleiches zieht Gleiches an <<

Wenn wir uns verändern, verändert sich nicht nur das Verhalten unserer Mitmenschen. Automatisch verändert sich auch unser Umfeld.
Körper, Geist und Seele in Balance: Stabile Menschen begegnen einander mit Herz und Verstand auf Augenhöhe. Dabei benötigen sie einander nicht, um sich ganz zu fühlen. Denn sie sind es selbst. Sie spiegeln sich nun nicht mehr ihre Defizite, sondern ihre Vollkommenheit und ergänzen sich, statt sich zu komplettieren.

Gleiches zieht Gleiches an. Unsere Mitmenschen sind der Spiegel von uns. Sowohl beruflich, als auch privat sollten wir uns das stets vor Augen führen. Was wir sind, ziehen wir in unser Leben. Egal ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht. Deswegen sollten wir es bewusst nutzen. Denn nicht nur für das private, sondern auch für das berufliche Umfeld ist diese Erkenntnis enorm wichtig. Wenn wir uns zum Beispiel selbstständig machen, werden auch unsere Kunden ein Spiegelbild von uns sein. Je mehr wir uns über sie aufregen müssen, umso mehr sollten wir an uns selbst arbeiten. Wenn wir unsere Berufung leben und mit uns zufrieden sind, wird sich genau das in unseren Kunden spiegeln. Und dann macht die Arbeit doch auch doppelt so viel Spaß. ;)

Auch in Beziehungen spiegelt der Partner unser eigenes Problem wider – nur eben umgekehrt. Nehmen wir als Beispiel das Thema „Aggressionen“. Vielleicht ist eine Person in der Beziehung sehr aggressiv, oder sogar gewälttätig und zeigt das nach außen. Der andere Part in der Beziehung sieht sich häufig als Opfer und ist nach außen keinesfalls aggressiv. Doch im Endeffekt haben beide Seiten ein Problem mit ihren Aggresionen umzugehen. Bei dem einen ist es offensichtlich und der andere hat vielleicht nicht gelernt, Aggressionen zuzulassen und unterdrückt sie, oder richtet sie gegen sich selbst.

Im Endeffekt haben aber beide ein Problem mit dem Thema Aggressionen. Nur hat es jeder für sich anders „gelöst“. Deshalb ist es wichtig, die Ursache bei uns zu verstehen und es so ändern zu können. Erst dann können wir das Muster druchbrechen. Sonst kann es passieren, dass wir immer wieder Partner in unser Leben ziehen, oder Personen begegnen, die augenscheinlich ein Problem mit ihren Aggressionen haben. Wenn wir das durchschauen und Verantwortung übernehmen, könnnen wir aus der Opferrolle ausbrechen. Die Reflektion wird unser Leben und unsere Beziehungen leichter begreiflich machen. Dann sind wir in der Lage, gesunde Partnerschaften zu führen und uns aus Co-Abhängigkeiten zu lösen. Und auch hier spielen der Zugang zu unseren Gefühlen eine entscheidende Rolle. Denn aus ihr resultiert die Selbstliebe und die Befreiung der niederen Emotionen – wie in diesem Fall der Aggression. Haben wir sie in uns aufgelöst, bekommen wir das Thema nicht mehr „im Außen“ von unserem Partner oder anderen Mitmenschen gespiegelt.

 
Doch vorher müssen wir in die Selbstliebe finden und uns den Wert geben, den wir von unserem Partner erwarten. Wenn wir uns nicht selbst komplettieren und vervollständigen, laufen wir als Halbkreis durch die Welt und begegnen auf andere Halbkreise, die uns komplettieren. Doch das ist keine gesunde Partnerschaft. Wir haben einen Menschen, der uns ergänzt. Wenn wir uns zum Kreis machen, treffen wir auf einen anderen Kreis und das ist die beste Basis, sowie höchste Form einer gesunden, funktionierenden Beziehung.

>> Der Start in ein zufriedenes, erfülltes Leben <<

Meine Beratungen beruhen nicht darauf, kurzfristig zu motivieren. Ich möchte eine Starthilfe und keine Krücke sein.
(DANIELA KÖGLER)

Wir sind die Summe aus Erfahrungen und Konditionierungen aus unserer Kindheit, sowie der Manipulation der Gesellschaft. Unser Erbgut und der bisherige Lebensweg prägen den Menschen, genau wie Ängste. Wir bestehen aus Körper, aus Gedanken und aus Gefühlen. Wenn wir diese zum Team machen und sie für uns nutzen, können wir unser Leben nachhaltig verändern.

Jeder Mensch hat das Recht, ein zufriedenes, stabiles Leben führen zu dürfen. Das ist kein Zufall. Das Leben kann dir passieren, oder es kann VON DIR passieren!

Die Pyramide – bestehend aus lauter stabilen Dreiecken stellt für mich das beste Fundament für eine gesunde Gesellschaft dar. Weitere Informationen finden sich in der Rubrik: „Das Dreiecksprinzip“
 

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