WOHLFÜHLEN IM KÖRPER UND IM LEBEN DURCH 
BEWUSSTE & UNTERBEWUSSTE ERNÄHRUNG

 
Wir sollten uns nicht nur bewusst, sondern auch unterbewusst ernähren.
Denn wir werden zu dem – was wir essen, denken und fühlen.
Das Herz als Schnittstelle, Empfänger und Vermittler
Unser Körper und unser Leben wird zu dem – was wiressen, denken undfühlen. Täglich nähren wir uns bewusst körperlich mit dem was wir essen. Aber auch unterbewusst mit Gedanken und Gefühlen. Eine gesunde, ausgewogene Ernährung berücksichtig alle drei Bereiche. Bewusstsein existiert im Außen. Das Unterbewusstsein im Inneren. Wenn wir das Unbewusste ins Bewusstsein rufen und dabei auch die geistige und seelische Ebene nähren, können wir körperliche und materielle Veränderungen herbeiführen.

MENSCH = KÖRPER (Ernährung / Bewegung / Atmung) + GEDANKEN + GEFÜHLE

 Das ist keine Spiritualität sondern Physik. Albert Einstein hatte das bereits vor langer Zeit erkannt indem er behauptet hatte, dass Gedanken & Gefühle zu Materie werden. Die bekannte Formel E = mc² untermauert diese Behauptung. Denn E (Energie) = Masse/Materie Lichtgeschwindigkeit².
Die Gleichung besagt nichts anderes, dass Masse und Energie ineinander umgewandelt werden können. Energie ist eine Form der Masse und umgekehrt. Energie kann in Masse umgewandelt werden und Masse kann in Energie umgewandelt werden.
Welche Bedeutung hat diese Formel für unser Leben?
Wir müssen wissen, dass alles Energie ist. Die Nahrung, aber auch jeder Gedanke und jedes Gefühl. Alles wird zu Materie. Wenn wir also die Nahrung dieser Energiebausteine optimieren und aufeinander abstimmen, erzielen wir die größten Erfolge, wenn wir unser Leben und unseren Körper ändern wollen.
 
Energie (Gedanken + Gefühle + Nahrung) = Materie
KURZ GESAGT: E = mc²

Ist eine ausgewogene Ernährung wichtiger als positive Gedanken und Gefühle es sind? Nur weil wir etwas nicht sehen können, bedeutet es nicht, dass es nicht existiert. Auch wenn noch kein Forscher je ein Gefühl unter dem Mikroskop hatte – wissen wir, wie schmerzhaft sie sein können. Und nur weil sie nicht auf der Liste der „schlechten Nahrungsmittel“ stehen, können sie uns genauso Schaden zufügen und krank machen.

Essen, Gedanken und Gefühle geben unseren Körperzellen Informationen. Wir können beeinflussen, wie nährend sie für unser System sind.

Wir Menschen setzen uns aus lauter einzelner Körperzellen zusammen. In jeder dieser Zellen – im Zellkern befindet sich unsere DNA. Hier ist die Urinformation abgespeichert. Wenn wir essen, gelangen die Nährstoffe in unsere Zelle und geben uns Energie. Das bedeutet wir geben eine Information hinein. Seit wir uns mit Epigenetik befasst haben, wissen wir, dass wir unsere Gene mit der richtigen Ernährung sogar umprogrammieren können. Wir wissen aber auch, dass wir uns mit den richtigen Gedanken, sprich durch eine entsprechende mentale Haltung heilen können (Placebo-Effekt). Doch es ist nicht allein das Essen und es sind nicht allein die positiven Gedanken. Der dritte Baustein, sind unsere Gefühle. Diese lösen Hormone in uns aus, den uns entweder beflügeln – (Glückshormone) oder krank machen können (Stresshormone). Es dringen also nicht nur Nährstoffe aus der Nahrung in unser Zellinneres bis zur DNA vor, sondern auch Gedanken und Gefühle.

Wenn wir uns schlecht ernähren, werden wir krank. Aber auch wenn wir schlecht denken oder uns schlecht fühlen. Schlechte Gefühle und destruktive Gedanken sind genauso schädlich wie eine ungesunde Ernährung.

Dies zeigt, wie wichtig es ist, dass wir gesund essen, denken und fühlen. Das alles gibt uns Energie. Doch bevor wir eine neue Energieinformation in die Zelle geben können, dürfen wir nicht vergessen, alte – uns belastende Informationen zunächst herausnehmen um Platz zu schaffen. Denn wenn negative Gefühle abgespeichert sind, ist kein Platz für neue positive.

>> ER’FÜLLEN STATT FÜLLEN! <<

Wir sind nicht einfach nur Gläser, die es zu füllen gilt. Insgeheim streben wir nach einem er’füllten Leben. Doch zu häufig werden wir nur ge’füllt, bis wir irgendwann überlaufen. Wir sind voll, fühlen uns trotzdem leer und verstehen es nicht. Wir sollten aufhören, uns nur von Außen zu füllen, um uns von innen heraus er’füllen zu können.

Manchmal kommen wir an einen Punkt in unserem Leben, an dem wir Antworten suchen. Wir sehen keine Perspektive, unser Berufsleben erfüllt uns nicht. Vielleicht erfüllen wir mehr die Erwartungen von anderen oder unser Bankkonto. Oftmals fühlen wir uns depressiv, krank, schwach oder einfach nur ausgelaugt und ohne Antrieb. Vielleicht fühlen wir aber auch gar nicht mehr wirklich, was wir brauchen und was uns guttut. Wenn wir uns von unseren Gefühlen abgeschnitten haben, laufen wir wie „ferngesteuert“ durch das Leben. Wir suchen nach Antworten im Außen oder geben dem Umfeld, oder bestimmten Personen die Schuld für unserem Zustand. Wir sind voll mit zerstörerischen Gedanken und konsumieren zu viel. Wir füllen uns von außen. Haben immer mehr Stress, Verantwortung, Aufgaben & Pflichten. Wir machen so lange weiter, bis wir irgendwann überfüllt sind. Doch innerlich fühlen wir trotzdem eine große Leere. Wir suchen nach Antworten im Außen. Suchen nach Nahrung, die uns heilen soll. Oder geben anderen die Schuld für gewisse Umstände in unserem Leben. Dabei liegt es immer an und in uns, etwas zu verändern. Denn erst wenn wir uns innerlich ändern, verändert sich unser Umfeld und somit unser Leben im Außen.

Körper, Geist und Seele sprechen immer die Wahrheit. Wir sollten hinhören, was unsere körperliche und unsere psychische Verfassung und unsere Gefühle uns zu sagen haben.
Vieles was wir erlebt haben, wurde oftmals verdrängt und weggeschlossen, statt es zu verarbeiten. Doch das Verdrängte findet immer einen Weg in unser Leben. Das Unterbewusstsein zeigt sich in unserem Bewusstsein. Doch verstehen wir meist die Botschaft nicht, die dahinter steckt. Je mehr wir versuchen das was hochkommt, wieder unter die Oberfläche zu drücken, umso stärker wird es gegen uns arbeiten. Es zu unterdrücken wird nicht funktionieren, denn nichts was aus den Tiefen unseres Unterbewusstseins kommt taucht von alleine wieder ab. Es kommt immer wieder an die Oberfläche. Dann befinden wir uns in einem ständigen Kampf gegen uns selbst. Und wer soll diesen Kampf letztendlich gewinnen? Wir sollten aufarbeiten und verarbeiten statt zu verdrängen.
 
Verdrängte, negative Gefühle manifestieren sich in unserem Leben zu „Problemen“.
Bevor wir uns für unser destruktives Verhalten, für Eigenarten verurteilen oder zu etwas zwingen wollen, was wir nicht ändern können, sollten wir uns ansehen, was sich dahinter verbirgt. Der Verstand weiß, dass wir uns „falsch“ verhalten. Bei uns Menschen lassen sich beispielsweise Essen & Emotionen niemals trennen. Wenn das so einfach wäre, würden wir Essen als „Baumaterial“ für unseren Körper betrachten, was es eigentlich auch ist. Aber wir Menschen denken niemals nur rational. Weil da eben auch noch die Gefühle sind. Und das ist auch gut so. Wir sind emotionale Geschöpfe. Für uns wird es im Leben auch immer um den Genuss gehen. Und das ist das wunderbare daran, ein Mensch mit Gefühlen zu sein. Doch erst, wenn wir beginnen, auch die unbewussten Anteile in uns zu nähren und alte Gefühle loslassen, können wir bewusst das Essen und unser Leben genießen! Denn verdrängte, negative Gefühle (z.B. Aggressionen) äußern sich in negativen Verhaltensweisen (z.B. Wut). Manche Menschen richten sie nach außen gegen das Umfeld. Andere wiederum gegen sich selbst.

>> Das Herz empfängt Signale und leitet sie an den Körper weiter <<

Warum fühlen wir uns häufig von den Bereichen Körper, Geist und Seele abgetrennt? Weil wir ein wichtiges Organ vergessen, welches diese Bereiche vereint. Das „Herz“. Es steuert alle Körperregionen an und bekommt wiederum Signale zurück. Es verteilt Blut im gesamten Körper. In dem Lebenssaft befinden sich Stoffe und Informationen. Nährstoffe aus der Nahrung, Sauerstoff aus der Atmung, Hormone… All das wird in uns mit jedem Herzschlag verteilt und in die Körperzellen befördert. Seit 1993 wissen wir laut Studie des Heart Math Institut, dass das Herz von einem starken Energiefeld umgeben ist. Dieses Energiefeld ist im Radius von zweieinhalb Metern um den Menschen herum messbar. Nicht das Gehirn EEG bildet also das stärkste Energiefeld, sondern das Herz EKG. Das elektrische Signal des Herz ist 60 x und das magnetische Feld bis zu 5000 x stärker im Vergleich zum Gehirn. Es schickt Signale dorthin. Der Verstand interpretiert die empfangene Information, welche dort eintrifft und nicht andersrum. Wenn wir dem Herz wieder das Ruder übergeben und es mit Körper, Geist und Seele zusammenarbeiten lassen, dann haben wir ein unschlagbares Team, das für uns und nicht mehr gegen uns arbeitet.

>> Das Herz muss geöffnet sein <<

Bedingungslose und bedingte Liebe

Leider haben wir heutzutage unsere Herzen nicht mehr richtig geöffnet. Körperliche Signale sind unter Anderem Bluthochdruck, das „Broken-Heart-Syndrom“ (Gebrochenes-Herz-Syndrom), oder am Ende der Herzinfarkt. Nur über ein geöffnetes Herz erlangen wir wieder den Zugang zu unseren Gefühlen und Bedürfnissen. Diese sind im Gegensatz zu unserem Kopf (den Gedanken) weitaus schwerer erreichbar. Denn der Kopf ist im Gegenseit zum Herzen weit geöffnet. Jeder Mensch braucht als „Grundnahrungsmittel Liebe“. Wir wissen, dass jedes Baby sterben würde, wenn wir es „nur“ füttern, ohne ihm auch Liebe zu geben. Das ist bei uns Erwachsenen nicht anders. Liebe ist das höchste und reinste Gefühl das es gibt. Nur lässt sich der Mangel an diesem Nährstoff nicht im Blut nachweisen. Es gab Zeiten, da waren wir alle noch voll von Liebe. Kinder werden geliebt, weil in ihnen selbst noch sehr viel Liebe steckt. Sie machen sich keine Gedanken, ob sie liebenswert sind, obwohl sie noch nichts leisten. Sie werden ungeschminkt geliebt und ohne ihren Bauch einziehen zu müssen. Ist doch selbstverständlich, oder? Wenn wir heranwachsen, verlieren wir sehr oft diese bedingungslose Selbstliebe in uns und so auch die Liebe außerhalb. An ihre Stelle tritt die bedingte Liebe. Woran liegt das?

Warum leiden viele Erwachsene an einem Mangel an Liebe?

Häufig sind es Verletzungen in der Kindheit. Auch wenn Liebe an Leistungen oder Erwartungen geknüpft wird, kann das dazu beitragen. Wir lernen, dass wir etwas sein oder leisten müssen, oder uns zu benehmen haben, um liebenswert zu sein. Aus diesen Verletzungen heraus trennen wir uns von unseren Gefühlen ab und schließen die negativen in uns ein. Im Laufe unseres Lebens macht uns das dann häufig depressiv, traurig oder aggressiv. Wir begegnen immer wieder Menschen oder Situationen, die einen Teil von diesem Schmerz aus uns herausholen. Doch verstehen wir häufig nicht, dass es unser Schmerz ist. Wenn die Selbstliebe in uns verlorengegangen ist, verlieren wir diese ehrliche Form der bedingungslosen Liebe nämlich auch im Außen. Was wir nicht haben, können wir nicht geben. Da „Gleiches zieht Gleiches an“ gilt – begegnen uns Menschen die auch geliebt werden wollen, aber selber keine Liebe zu geben haben.

Wir hungern nach dem Gefühl von Liebe. Doch wenn das Herz verschlossen ist, kann keine Liebe hinein. Genauso wie keine Nahrung in einen verschlossenen Mund gelangen kann. Wenn wir uns den Magen mit etwas verstimmt haben, ist es nicht die Lösung, dem Essen die Schuld zu geben. So sind auch unsere Gefühle nicht Schuld.

Wie äußert sich der Mangel an Liebe?

Wenn unsere Gefühle verschlossen sind und uns die Liebe fehlt, versuchen wir dieses Defizit auf körperlicher oder materieller Ebene zu kompensieren. Wir möchten von anderen Personen geliebt werden. Auch übertriebene Leistungsansprüche an sich selbst, Materialismus oder exzessiver Konsum können auf einen chronischen Mangel hinweisen. Wenn wir nicht mehr richtig fühlen, versuchen wir wenigstens körperlich etwas zu spüren. Gewalttätige oder narzisstische Menschen sind ein Paradebeispiel für verschlossene Herzen und weggesperrte Gefühle. Kein Mensch der fühlt würde andere physisch oder psychisch verletzen wollen.

Nur ein verschlossenes Herz kann gebrochen werden. Denn es kann weder aufnehmen noch abgeben. Nur ein offenes Herz kann richtig lieben und somit geliebt werden. Was wir bisher als Liebe erfahren oder unter Liebe verstanden haben, war entweder Dankbarkeit oder eine Abhängigkeit. Denn reine, ehrliche Liebe tut nicht weh. 

Wie können wir den Mangel beheben?

Zunächst liegt es an uns aufzuhören, die Liebe im Außen zu suchen. Wie mit jeder anderen Nahrung die wir uns selbst zuführen, müssen wir uns auch die Liebe erst selbst wieder geben, bevor wir sie außerhalb „erlieben“ können. Jedes Gefühl hat den Ursprung in uns und wird uns nicht von anderen eingesetzt. So ist das auch mit der Liebe. Nur wer liebt, kann geliebt werden. Negative, gesammelte Erfahrungen tragen wir als abgespeicherte Gefühle mit uns herum. Wir müssen das Herz öffnen und die alten Informationen löschen, damit wieder Platz ist und wir unseren Zellen neue Informationen (Liebe, Dankbarkeit…) reingeben können.

1. Liebe hat den Ursprung in uns
2. Liebe kann nur in und durch ein geöffnetes Herz aufgenommen und abgegeben werden.
3. Müssen wir die Herzen erst wieder öffnen, damit wir
4. Gespeicherten Schmerz erlösen können.

4. Um uns die Liebe wieder selbst geben zu können.
5. Damit wir danach Liebe im Außen erfahren können.

>> KÖRPERLICHE NAHRUNG: Wir wissen wie wichtig eine gesunde, ausgewogene Ernährungsweise ist. Unser Essverhalten beeinflusst unsere Psyche. Aber auch andersherum. Doch eines sollten wir bei der körperlichen Nahrungsaufnahme nicht verg’essen. Wir nehmen Nahrung nicht nur mit dem Mund auf. Auch unsere Haut muss das verarbeiten, was wir auf sie cremen. Es dringt von der Oberfläche in unseren Körper ein. Und unser Körper muss es „verdauen“, bzw. verarbeiten. So auch Berührungen. Auch nehmen wir mit jedem Atemzug Sauerstoff in uns auf. In jeder Zelle unseres Körpers befinden sich nicht nur Nährstoffe, sondern eben auch Sauerstoff. Angereichert mit den Inhaltsstoffen, welche in der Luft liegen – nutzen wir unserem Körper, oder wir schaden ihm. Auch die Augen und die Ohren nehmen Sinnenseindrücke wahr und müssen diese verarbeiten. Wenn wir uns all dieser physischen Nahrung bewusst werden, verstehen wir etwas besser, warum wir unseren Körper häufig unbewusst überfordern. Auch durch Sport geben wir neue Impulse, die verarbeitet werden müssen (Muskelaufbau, Abbau von entstandener Säure usw).

Es zählt weitaus mehr zur körperlichen Nahrung, als wir uns bewusst waren. Wir konsumieren ständig und mit allen Sinnen. Das muss alles verarbeitet werden. Mehr zu diesem Thema erläutere ich in dem folgenden Video: „WIR KÖNNEN NICHT NICHT KONSUMIEREN“

>> GEISTIGE NAHRUNG: Unser Geist ist unser Verstand und unsere Psyche. In unserem Kopf befindet sich die Summe aus allen Erfahrungen die wir gesammelt haben, sowie jeglichem Wissen, welches wir uns im Laufe der Zeit angeeignet haben. Die Macht unserer Gedanken und die Fähigkeit zu denken, können in unserem Leben sehr hilfreich sein. Wenn uns eine Angelegenheit aber „Kopfzerbrechen“ bereitet oder Gedanken uns zermürben, dann sollten wir unseren Gefühlen mal wieder mehr Gehör schenken. Denn die richtigen Entscheidungen treffen wir dann, wenn Gedanken & Gefühle zusammenarbeiten.

Unser Geist sollte täglich mit den richtigen Informationen gefüttert werden. Positive Glaubenssätze und eine optimistische, mentale Einstellung helfen uns dabei, auf unser Leben positiv einzuwirken. Die Psyche heilt, wenn wir Vergangenes abschließen können.

>> SEELENNAHRUNG: Unsere Seele möchte er’füllt werden. Sonst füllen wir uns häufig zu sehr auf den anderen Ebenen (Körper oder Geist). Die Seele hat einen Plan, mit dem sie auf die Welt gekommen ist. Den gilt es zu verfolgen. Denn am Ende unseres Lebens nehmen wir nichts mit vom dem, was wir uns erarbeitet haben. Was bei uns bleibt, ist die Seele. Also sollten wir uns die Frage stellen, was uns innerlich erfüllt und die Seele nährt. Wenn wir den Zugang verloren haben, fühlen wir uns nicht ganz, nicht vollkommen.

Die Seele möchte Leichtigkeit im Leben. Liebe, Lebensfreude, Glückseligkeit und das Gefühl der Vollkommenheit erlangen wir dann, wenn wir auf unsere innere Stimme hören und die Aufgabe erfüllen, warum wir auf dieser Welt sind.

>> 1. Stabilität im Jetzt hat ihre Wurzeln in der Vergangenheit << 

Stärke deine Wurzeln, dann brauchst du den Sturm nicht zu fürchten. Schließe mit der Vergangenheit ab.
Wenn uns etwas oder jemand entwurzelt, ist das nicht die Schuld der Person oder der Situation. Die Wurzeln liegen in unserer Kindheit. Häufig konnten sie nicht tief genug wachsen. Oder der Boden auf dem wir stehen, ist nicht nährstoffreich genug. Es gibt Momente in unserem Leben, wo uns ein Sturm einfach umweht. Dann sollten wir uns die Frage stellen, warum unsere Wurzeln nicht kräftig genug waren. Zu häufig setzen wir unser Leben lang auf das äußere Wachstum nach oben. Doch wie ein Baum brauchen auch wir nach unten starke Wurzeln, die unseren äußeren Wachstum auch tragen können. Denn was nützt es uns, ein großer Baum zu sein, wenn uns die Bodenhaftung in einer stürmischen Welt wie dieser fehlt? Natürlich sieht es von außen betrachtet besser aus, wenn wir viel erreicht haben und mächtig aussehen. Aber am Ende zählt doch, ob wir selbst unser Gewicht und unser Leben (er)tragen können. Wir brechen unter unserer eigenen Last zusammen und nicht unter der der Anderen. Auch wenn wir er’wachsen und ausgewachsen sind, können und sollten wir an unseren Wurzeln arbeiten um gesund und stabil zu wachsen.

>> 2. Verstehe, akzeptiere und mache dir Unbewusstes bewusst << 

Gedanken vs. Gefühle – Höre zu, was sie zu sagen haben.
Alles im Leben hat zwei Pole.

Wie oft hören wir Sätze wie: „Denk doch mal nach!“ oder „Hör auf dein Herz! „Fühl mal in dich hinen.“ oder „Schalte doch mal deinen Verstand ein!“ – Was sollen wir denn nun tun? Denken oder fühlen? Wir haben unseren Kopf UND unser Herz. Keines dieser beiden Zentren sollte „abgeschaltet“ werden. Doch bei den meisten von uns stehen Kopf und Herz im ständigen Kampf miteinander und bekämpfen sich. Das Herz versteht die rationale Denkweise nicht. Und der Kopf findet diesen emotionalen Kram einfach unlogisch. Häufig ist der Kopf der stärkere Part. Gedanken lassen sich nicht so leicht abschalten wie Gefühle. Doch wenn der Kopf das Kommando übernommen hat, dann zieht sich das Herz zurück und wird immer leiser und irgendwann ganz still, bis es still steht. Denn alles, was über Jahre hinweg nicht genutzt wird, wird vom Körper irgendwann abgestellt (Herzinfarkt). Und wenn der Kopf ständig überlastet wird, kann er irgendwann einfach nicht mehr (Burn-Out, Schlaganfall). Deswegen sollten wir das Herz mittels Gefühlen wieder zu Wort kommen lassen. Dann kann sich der Kopf, der meist voll von Gedanken ist, endlich einmal ausruhen.

Alles hat zwei Pole: Sonne & Regen – Ein-/ & Ausatmen – Ein-/ & Ausschlafen – Tag & Nacht – Ebbe & Flut – Anfang & Ende…

Im Leben kommt es immer darauf an, die Balance zu finden und zu akzeptieren, was sich nicht ändern lässt. Wir sollten aufhören, Dinge zu klassifizieren. Weder Kopf noch Herz sind schlecht oder böse. Beide sind wichtig. Wir können unseren Verstand einsetzen, aber auch unser Gefühl mitentscheiden lassen! Alles was da ist, macht Sinn. Genauso Sonne & Regen. Der Regen ist nicht doof. Zu häufig drängen wir ihn aber in diese Rolle. Wäre er plötzlich weg, würden wir sofort verstehen, was gemeint ist. Ohne ihn wäre Leben gar nicht erst möglich. Regen ist also nicht doof oder nervig… „Regen ist“. (Punkt) Alles entspricht einem stetigen Wechsel und sollte in Balance gebracht werden. Wir müssen lernen, damit zu leben. Denn wir können weder das eine, noch das andere aus unserem Leben verbannen. Und das ist auch gut so. Also sollten wir auch keine Kraft aufwenden, das zu versuchen. Denn gegen Gedanken oder Gefühle zu kämpfen macht keinen Sinn. Sie haben uns beide etwas zu sagen.

Sollen wir unser Leben gar nicht erst leben, nur weil wir wissen, dass wir irgendwann sterben müssen? Sollen wir unsere Herzen verschließen, weil sie dann nicht mehr schmerzen können?

Wir sollten aufhören, zu bekämpfen, was ein Teil von uns ist, oder zu unserem Leben gehört. Häufig bekämpfen wir nicht nur einen Pol, sondern auch gegen vermeintliche Schwachstellen in uns an, statt sie als unsere Stärke zu erkennen. Alles hat immer eine gute UND eine für uns negative Seite. Hochsensible, feinfühlige Menschen werden häufig als extrem empfindlich eingestuft, weil sie alles intensiver wahrnehmen. Gefühle, Geräusche, Gerüche… Im Gegenzug sind sie sehr empathisch und haben ein gutes Gespür für ihre Mitmenschen und einen 7. Sinn. Das kann sehr hilfreich, aber auch anstrengend sein. Deswegen ist es wichtig, dass wir uns mit all unseren Persönlichkeitsanteilen kennenlernen, annehmen und akzeptieren.

Meist verbirgt sich hinter unserer größten Schwäche unsere größte Stärke. Aber eben auch andersrum.

>> 3. Gefühle & Gedanken erschaffen deine Welt << 

Wir leben in einer materiellen (exoterischen) & spirituellen (esoterischen) Welt, in der Gedanken und Gefühle zu Materie werden. Erst wenn Geist & Seele in Balance sind, dann ist es auch die Materie (unser Körper und unser Umfeld). Um äußere, sprich sichtbare Veränderungen herbeizuführen, müssen wir also sowohl unser Denken, als auch unser Fühlen ändern. Erst wenn diese drei Ebenen in Einklang miteinander sind, kann unser Leben stabil sein und wir können physisch und psychisch heilen.

Gedanken und Gefühle werden zu Materie. Das hatte schon Albert Einstein erkannt. Demnach müssen wir beides einsetzen um als Mensch funktionieren zu können. Hören wir nur auf den Kopf, könnten wir auch durch Maschinen ersetzt werden. Doch das unterscheidet uns doch. Und den „7. Sinn“ oder das „Bauchgefühl“ ist so wichtig. Denn eine Intuition hat kein technisches Gerät. Sie ist ein Gefühl, das mit einem Gedanken kombiniert wurde. Was also, wenn wir erkennen, dass es mehr in dieser Welt gibt als das was wir bisher vielleicht kennen. Wenn wir endlich begreifen, dass wir alle aus Atomen bestehen, die miteinander schwingen und sich gegenseitig beeinflussen. Es weitere physikalische Gesetze als das der Schwerkraft gibt, die auf uns wirken und unser Leben beeinflussen. Das Gesetz der Resonanz, der Polarität, der Kausalität.. Wenn wir lernen, sie in unser Leben zu integrieren, erscheinen uns häufig Situationen viel klarer. Dann begreifen wir, dass wir der Schöpfer unseres Lebens sind, das wir selbst verändern können, indem wir alte Glaubenssätze und Konditionierungen ablegen. Gedanken und Gefühle haben ihren Ursprung in uns. Sie werden vielleicht durch Impulse von Außen (Musik, Berührungen, Erinnerungen, Menschen, Natur, Tiere, Gerüche, Erlebnisse…) ausgelöst. Aber sie entstehen in uns. Es sind alles unsere Gefühle. Egal ob sie gut oder schlecht sind.

Wenn wir den Kopf einschalten, müssen wir nicht automatisch das Herz ausschalten.

Es kommt vor, dass wir uns rational für etwas oder jemanden entschieden haben, aber uns ein Gefühl Widerworte, oder besser gesagt Wider’gefühle gibt. Dann entsteht ein Kampf zwischen den beiden. Doch gegen sich selbst zu kämpfen ist ausweglos. Denn wenn wir den „Kopf einschalten“, bedeutet es nicht, dass wir das „Herz ausschalten“ müssen. Der Kopf ist heutzutage aber meist der dominante Part, weil wir gelernt haben rational zu leben. Alles andere ist nicht messerscharf, wie ein Gedanke sein kann. Doch Gefühle und Gedanken schließen sich nicht aus.

Ein Beispiel: Wir haben von außen betrachtet einen tollen Arbeitsplatz. Aber irgendwie erfüllt uns diese Stelle einfach nicht. Wenn wir jemanden um Rat fragen würden, würden wir wahrscheinlichen Worte hören wie: „Sei doch nicht so undankbar. Du wirst toll bezahlt, hast einen guten Status. Ein gesicherter Arbeitsplatz..“ Aber uns erfüllt er eben einfach nicht. Und so werden wir unzufrieden. Und am Ende wollen wir doch zufrieden sein und nicht nur den Anschein nach außen machen.

Gefühle und Gedanken werden gleichermaßen abgespeichert. Erfahrungen die wir machen werden nicht nur als Gedanke abgespeichert, sondern auch als Gefühl, das durch negative Erlebnisse, Personen, Gerüche, Ereignisse oder Gegenstände wieder ausgelöst werden können. Wenn diese negativen Gefühlserlebnisse nicht befreit werden, projizieren wir sie unbewusst auf andere. Wenn wir zum Beispiel mit einem Menschen mit Glatze und Schnurrbart eine schlechte Erfahrung gemacht haben, wird diese Erfahrung als Gedanke und Gefühl abgespeichert, welche wieder hochkommen können, wenn wir von außen (wir sehen Mann mit Glatze und Schnurrbart) getriggert werden. Das nennt sich Reminiszenz (lateinisch reminisci „sich erinnern“). Nicht die Person ist Schuld, sondern unsere Erinnerung an Vergangenes, welche wir auf diesen Menschen übertragen. Deshalb ist es wichtig, negative Erfahrungen und die damit abgespeicherten Gefühle aufzulösen, damit wir vorurteilsfrei und unbeschwert durch´s Leben gehen können.

>> 4. Energieaufnahme und Energiefluss <<

Das eigenene Energiesystem muss funktionieren und fließen.
Alles ist Energie. Unser ganzes Leben besteht daraus, an Energie zu kommen, sie aufzunehmen, abzugeben und auszutauschen. Häufig sind wir auf sichtbare Energiequellen fixiert, die von außen kommen. Nahrung und Geld zum Beispiel. Doch wenn uns innerlich Energie fehlt, merken wir irgendwann, dass Essen und Materialismus diese Leere nicht füllen werden. Auch Gespräche können Energie geben oder nehmen. Liebe ist die höchste und reinste Form der Energie, nach der wir alle hungern. Dieses schöne Gefühl suchen wir im Außen. Doch der Ursprung der Quelle liegt in uns. Oftmals sind wir abhängig von der Energie anderer Menschen. Deshalb ist es wichtig zu lernen, dass wir unser eigenes Energiesystem wieder aktivieren, um nicht mehr in Abhängigkeiten zu geraten. Innere Blockaden in uns gilt es zu lösen, sodass die Energie wieder frei durch unseren Körper fließen kann. Erst dann sind wir nicht mehr abhängig von der Fremdenergie unserer Mitmenschen und müssen sie nicht mehr als Batterien missbrauchen. Auch unser Konsum von Nahrung wird sich dann regulieren. Egal ob Osteopathie, Thai Chi, Qigong, Yoga, Sport, Meditation oder Akupunktur. Es geht hierbei immer darum, Energieblockaden zu lösen, damit die Energie wieder frei fließen kann.
 

>> 5. Gleiches zieht Gleiches an <<

Wenn wir uns verändern, verändert sich nicht nur das Verhalten unserer Mitmenschen. Automatisch verändert sich auch unser Umfeld.
Körper, Geist und Seele in Balance: Stabile Menschen begegnen einander mit Herz und Verstand auf Augenhöhe. Dabei benötigen sie einander nicht, um sich ganz zu fühlen. Denn sie sind es selbst. Sie spiegeln sich nun nicht mehr ihre Defizite, sondern ihre Vollkommenheit und ergänzen sich, statt sich zu komplettieren.

Gleiches zieht Gleiches an. Unsere Mitmenschen sind der Spiegel von uns. Sowohl beruflich, als auch privat sollten wir uns das stets vor Augen führen. Was wir sind, ziehen wir in unser Leben. Egal ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht. Deswegen sollten wir es bewusst nutzen. Denn nicht nur für das private, sondern auch für das berufliche Umfeld ist diese Erkenntnis enorm wichtig. Wenn wir uns zum Beispiel selbstständig machen, werden auch unsere Kunden ein Spiegelbild von uns sein. Je mehr wir uns über sie aufregen müssen, umso mehr sollten wir an uns selbst arbeiten. Wenn wir unsere Berufung leben und mit uns zufrieden sind, wird sich genau das in unseren Kunden spiegeln. Und dann macht die Arbeit doch auch doppelt so viel Spaß. ;)

Auch in Beziehungen spiegelt der Partner unser eigenes Problem wider – nur eben umgekehrt. Nehmen wir als Beispiel das Thema „Aggressionen“. Vielleicht ist eine Person in der Beziehung sehr aggressiv, oder sogar gewälttätig und zeigt das nach außen. Der andere Part in der Beziehung sieht sich häufig als Opfer und ist nach außen keinesfalls aggressiv. Doch im Endeffekt haben beide Seiten ein Problem mit ihren Aggresionen umzugehen. Bei dem einen ist es offensichtlich und der andere hat vielleicht nicht gelernt, Aggressionen zuzulassen und unterdrückt sie, oder richtet sie gegen sich selbst.

Im Endeffekt haben aber beide ein Problem mit dem Thema Aggressionen. Nur hat es jeder für sich anders „gelöst“. Deshalb ist es wichtig, die Ursache bei uns zu verstehen und es so ändern zu können. Erst dann können wir das Muster druchbrechen. Sonst kann es passieren, dass wir immer wieder Partner in unser Leben ziehen, oder Personen begegnen, die augenscheinlich ein Problem mit ihren Aggressionen haben. Wenn wir das durchschauen und Verantwortung übernehmen, könnnen wir aus der Opferrolle ausbrechen. Die Reflektion wird unser Leben und unsere Beziehungen leichter begreiflich machen. Dann sind wir in der Lage, gesunde Partnerschaften zu führen und uns aus Co-Abhängigkeiten zu lösen. Und auch hier spielen der Zugang zu unseren Gefühlen eine entscheidende Rolle. Denn aus ihr resultiert die Selbstliebe und die Befreiung der niederen Emotionen – wie in diesem Fall der Aggression. Haben wir sie in uns aufgelöst, bekommen wir das Thema nicht mehr „im Außen“ von unserem Partner oder anderen Mitmenschen gespiegelt.

 
Doch vorher müssen wir in die Selbstliebe finden und uns den Wert geben, den wir von unserem Partner erwarten. Wenn wir uns nicht selbst komplettieren und vervollständigen, laufen wir als Halbkreis durch die Welt und begegnen auf andere Halbkreise, die uns komplettieren. Doch das ist keine gesunde Partnerschaft. Wir haben einen Menschen, der uns ergänzt. Wenn wir uns zum Kreis machen, treffen wir auf einen anderen Kreis und das ist die beste Basis, sowie höchste Form einer gesunden, funktionierenden Beziehung.

>> Der Start in ein zufriedenes, erfülltes Leben <<

Meine Beratungen beruhen nicht darauf, kurzfristig zu motivieren. Ich möchte eine Starthilfe und keine Krücke sein.
(DANIELA KÖGLER)

Wir sind die Summe aus Erfahrungen und Konditionierungen aus unserer Kindheit, sowie der Manipulation der Gesellschaft. Unser Erbgut und der bisherige Lebensweg prägen den Menschen, genau wie Ängste. Wir bestehen aus Körper, aus Gedanken und aus Gefühlen. Wenn wir diese zum Team machen und sie für uns nutzen, können wir unser Leben nachhaltig verändern.

Jeder Mensch hat das Recht, ein zufriedenes, stabiles Leben führen zu dürfen. Das ist kein Zufall. Das Leben kann dir passieren, oder es kann VON DIR passieren!

Die Pyramide – bestehend aus lauter stabilen Dreiecken stellt für mich das beste Fundament für eine gesunde Gesellschaft dar. Weitere Informationen finden sich in der Rubrik: „Das Dreiecksprinzip“
 

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